Als Klara mit über neunzig Jahren stirbt, entdeckt ihre Enkelin Isabell in ihrem Haus einen Karton mit Tonbandkassetten, auf die ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat. Isabell taucht mit den Aufnahmen ein in das nationalsozialistische Deutschland, wo Klara in dem kleinen Ort Sandersleben ein linientreues Frauenbildungsheim leitet. Als der Krieg ausbricht und Gustav, ihre große Liebe, an die Front zieht, droht ihre scheinbar idyllische Welt zu zerbrechen. Isabell begegnet einer Frau, die, zerrissen zwischen Anpassung und Abneigung gegen das Regime, versucht, einen Weg durch das Dritte Reich zu finden – und die ihr dadurch nachbarer und zugleich fremder erscheint. Was hat es mit dem kleinen jüdischen Mädchen auf sich, das Klara als ihre eigene Tochter ausgegeben hat und das dennoch verloren ging?
›Zwischen den Sommern‹ ist nach ›Die karierten Mädchen‹ der zweite Teil der ›Heimkehr-Trilogie‹, die mit ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ ihren Abschluss findet. Sie ist inspiriert von den Erinnerungen von Alexa Hennig von Langes Großmutter, die diese im hohen Alter auf mehr als einhundertdreißig Tonbandkassetten aufgenommen hat.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 01.08.2023
Autor/Autorin: Alexa Hennig von Lange
Reihe: Heimkehr-Trilogie
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 1.5 MB
Auflage: 1
Verlag: DUMONT BUCHVERLAG
Sprache: Deutsch
Umfang: 368 Seiten
ISBN: 9783832160760
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Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Was [...] toll gelingt, ist die Differenzierung dieser einander widerstreitenden Gedanken und Empfindungen.«
Herstellerinformationen
DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG Amsterdamer Straße 192 50735 Köln DE
In unsicheren Zeiten und Momenten der Überforderung erinnern wir Erwachsene uns oft mit Wehmut an unsere Kindheit, in der das Leben leichter war und wir uns von unseren Eltern und Großeltern behütet fühlten. Wir wünschen uns die Einfachheit dieser Tage zurück, an denen wir alles zum ersten Mal erlebten und schon Kleinigkeiten wie große Wunder wirkten. In sechs Kurzgeschichten erzählt Alexa Hennig von Lange von den Stürmen des Alltags – und den darin plötzlich aufscheinenden Momenten der Geborgenheit. Die zauberhaften Illustrationen von Bonnie &Buttermilk tragen uns nach Hause ins Gefühl der Sicherheit zurück.
Dieses sehr besondere Buch ruft uns ins Bewusstsein, dass es oft nicht viel mehr braucht als eine alte Küchenbank, einen großen Regenmantel, ein paar Apfelspalten oder ein Lächeln, um zu wissen, dass alles gut ist.
Die ersten zwei Bände der Heimkehr-Trilogie in einem E-Book zum Sonderpreis!
»Die karierten Mädchen«
Blind und mit über neunzig Jahren nimmt Klara ihre Erinnerungen auf Kassette auf. Dabei vertraut sie den Bändern ein Geheimnis an, von dem nicht einmal ihre Kinder etwas wissen. Ist ihre Familie bereit für die wahre Geschichte ihres Lebens?
Siebzig Jahre zuvor: Klara ist überglücklich; mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt sie eine Stelle als Hauswirtschaftslehrerin in einem Kinderheim in Oranienbaum. Als eines Tages dort ein Baby abgegeben wird, fühlt sie sich der kleinen Tolla auf Anhieb stark verbunden. Bald spitzt sich die wirtschaftliche Lage zu. Klara, die das Heim inzwischen leitet, sucht die Nähe der neuen Machthaber in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie, mit wem sie sich eingelassen hat. Und dann ist sie plötzlich selbst in Gefahr: Denn Tolla, das Waisenmädchen, das inzwischen wie eine Tochter an Klaras Seite lebt, ist jüdischer Herkunft.
»Zwischen den Sommern«
Als Klara mit über neunzig Jahren stirbt, entdeckt ihre Enkelin Isabell in ihrem Haus einen Karton mit Tonbandkassetten, auf die ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat.
Isabell taucht mit den Aufnahmen ein ins nationalsozialistische Deutschland, wo Klara in dem kleinen Ort Sandersleben ein linientreues Frauenbildungsheim leitet. Als der Krieg ausbricht und Gustav, ihre große Liebe, an die Front geschickt wird, droht ihre scheinbar idyllische Welt zu zerbrechen. Isabell begegnet einer Frau, die, zerrissen zwischen Anpassung und Abneigung gegen das Regime, versucht, einen Weg durch das Dritte Reich zu finden – und ihr dadurch nahbarer und zugleich fremder erscheint. Was hat es mit dem kleinen jüdischen Mädchen auf sich, das Klara als ihre eigene Tochter ausgegeben hat und das dennoch verlorenging?
›Die karierten Mädchen‹ ist der Auftakt der ›Heimkehr‹-Trilogie, gefolgt von ›Zwischen den Sommern‹; ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ (ebenfalls als E-Book erhältlich!) bildet den Abschluss. Sie ist inspiriert von den Lebenserinnerungen von Alexa Hennig von Langes Großmutter, die diese im hohen Alter auf mehr als 130 Tonbandkassetten aufgenommen hat.
Kann es Hoffnung geben, wenn die Welt in Trümmern liegt?
Mitte der Vierzigerjahre rückt die Front immer näher an Deutschland heran. Während ihr Mann in Schlesien ums Überleben kämpft, versucht Klara zwischen Bombennächten, Hunger und Angst ihren vier Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten – doch die Schuldgefühle, das jüdische Mädchen Tolla weggegeben zu haben, wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss Klara sich fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen.
Über fünfzig Jahre später: Nach dem Tod ihrer Großmutter entdeckt Isabell einen Karton mit Tonbändern, auf die Klara ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat. Mit ihrer Tochter auf dem Schoß lauscht Isabell der vertrauten Stimme und begibt sich auf eine emotionale Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe?
Inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte, erzählt Alexa Hennig von Lange mitreißend, klug und empathisch von dem Versuch, menschlich zu bleiben – auch in dunkelsten Zeiten –, und davon, wie die Vergangenheit uns prägt.
Die Heimkehr-Trilogie in einem E-Book zum Sonderpreis!
Inspiriert von ihrer Familiengeschichte erzählt Alexa Hennig von Lange eindringlich und empathisch von dem Versuch, menschlich zu bleiben – auch in dunkelsten Zeiten –, und davon, wie die Vergangenheit uns prägt.
»Die karierten Mädchen«
Die über 90-jährige, blinde Klara nimmt ihre Erinnerungen auf Kassetten auf – und offenbart ein Geheimnis, das nicht einmal ihre Kinder kennen. Ist ihre Familie bereit für die wahre Geschichte ihres Lebens?
Siebzig Jahre zuvor: Klara ist überglücklich; mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt sie eine Stelle als Hauswirtschaftslehrerin in einem Kinderheim in Oranienbaum und übernimmt später die Leitung. Als dort ein Baby abgegeben wird, fühlt sie sich der kleinen Tolla auf Anhieb stark verbunden. Als sich die wirtschaftliche Lage zuspitzt, sucht Klara die Nähe der neuen Machthaber, in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie, mit wem sie sich eingelassen hat. Und bringt sich selbst in Gefahr: Denn Tolla, die inzwischen wie eine Tochter an Klaras Seite lebt, ist jüdischer Herkunft.
»Zwischen den Sommern«
Nach Klaras Tod entdeckt ihre Enkelin Isabell einen Karton mit Tonbandkassetten, auf die ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat.
Isabell taucht mit den Aufnahmen in das nationalsozialistische Deutschland ein, wo Klara in einem kleinen Ort ein Frauenbildungsheim leitet. Als der Krieg ausbricht und Gustav, ihre große Liebe, an die Front geschickt wird, droht ihre scheinbar idyllische Welt zu zerbrechen. Isabell begegnet einer Frau, die versucht, einen Weg durch das Dritte Reich zu finden. Und sie fragt sich, was damals mit dem jüdischen Mädchen geschah, das Klara als ihre Tochter ausgab – und warum es dennoch verloren ging.
»Vielleicht können wir glücklich sein«
Kann es Hoffnung geben, wenn die Welt in Trümmern liegt? Mitte der Vierzigerjahre: Während ihr Mann in Schlesien ums Überleben kämpft, versucht Klara, zwischen Bombennächten, Hunger und Angst, ihren vier Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten – doch auch Schuldgefühle wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss Klara sich fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen.
Über fünfzig Jahre später: Mit ihrer Tochter auf dem Schoß lauscht Isabell der vertrauten Stimme ihrer Großmutter Klara auf den Kassetten und begibt sich auf eine emotionale Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe?
Als Liliane von ihrem ersten Urlaub nach der Scheidung zurückkommt, erreicht sie ein Anruf aus einem Krankenhaus in Schottland: Ihr 89-jähriger Vater ist allein in die Highlands gereist und hat in der Wildnis einen Herzinfarkt erlitten. Noch in Strandschuhen und T-Shirt fährt Liliane ihm nach, um ihn nach Hause zu holen. Doch ihr geschwächter Vater will nur eines: bis zur nördlichsten Spitze Schottlands laufen, wie damals als junger Student. Liliane sieht keine andere Möglichkeit, als ihn zu begleiten. Gemeinsam brechen Vater und Tochter in die alten Pfade der Highlands auf. Sie übernachten in Feldsteinhütten, werden von Unwettern überrascht und sprechen zum ersten Mal über die dramatische Familiengeschichte – die Kriegskindheit des Vaters in Potsdam, den frühen Tod seiner Frau, Lilianes Mutter. Während der einst so starke Mann sich auf seine Tochter stützen muss, erkennt Liliane, wie sehr die Härte ihres Vaters ihre Beziehungen zu Männern und das Verhältnis zu ihrem Sohn geprägt hat. Der letzte Weg des Vaters wird für seine Tochter zu einem Aufbruch.
Ein atmosphärisch dichter und einfühlsamer Roman über die Neubegegnung zweier Menschen, die sich lange fern waren.