Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.
Inhaltsangabe
Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis – erzählt wie nie zuvor: Im Jahr 1914 bricht der englische Abenteurer Frank Wild zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum »letzten Trip auf Erden« auf – sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden würde. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht – einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. Es ist die wahre Geschichte über die Wildnis und das, was uns darin überleben lässt.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 24.10.2018
Autor/Autorin: Reinhold Messner
Einband: Taschenbuch
Auflage: 3. Auflage
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 190/126/22 mm
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783596299409
Darum lohnt sich dieses Buch
Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis – erzählt wie nie zuvor
Pressestimmen
»ein großartiges Dokument einer Geschichte, die an sich zu unglaublich ist, um wahr zu sein.«
Thomas Mitterer, bergfieber.de, 12. März 2018
»ein dokumentarisches Kunststück«
Der SPIEGEL, 20. Januar 2018
»Messner schildert eindringlich die irren Anstrengungen der Männer beim Gang über das Eis, aber auch den vielfarbigen Zauber und die [...] Schönheiten der Antarktislandschaften.«
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung, 10. Oktober 2017
»Messners Roman ist auch eine Streitschrift in eigener Sache. Sein Leben ist ja eine moderne Variante der Heldentaten der Polarforscher.«
Rayk Wieland, ARD - titel, thesen, temperamente, 17. September 2017
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH Hedderichstraße 114 60596 Frankfurt am Main DE
Reinhold Messners Gesamtschau seiner Gipfelerfolge an allen 14 Achttausendern
Als erstem Menschen gelang Reinhold Messner die Besteigung aller 14 Achttausender. Zumeist auf unbekannten Routen, im Alpinstil und gänzlich auf sich allein gestellt. Die entscheidenden Momente dieser bis heute unvorstellbaren Gesamtleistung schildert und analysiert Reinhold Messner in dieser ungeheuer packenden Dokumentation seiner Erlebnisse an den höchsten Bergen der Welt.
Von der traumatischen Nanga-Parbat-Expedition im Jahre 1970 bis zum letzten Achttausender, dem Makalu, im Jahre 1986. Zudem schildert er die Erschließungsgeschichte aller Achttausender.
»Sein Name steht für das Abenteuer schlechthin.« Berliner Zeitung
»So umfassend und authentisch war Messner noch nie zu haben.« fernsucht.de
Die Äußerungen, die Reinhold Messner, eloquenter Redner und Gesprächspartner, in seinen Interviews macht, haben Gewicht, gründen sie doch auf extremen Erfahrungen: Gedanken über die Natur und zum Wesen des Bergsteigens, über Abschied und Wiederkehr, Ansporn und Erfüllung sowie über den Weg zu sich selbst. Alle großen Themen kommen in den hier versammelten Beiträgen zur Sprache: seine frühen Erfolge innerhalb der Alpinisten-Szene, die er mit dem neuen Kletterstil by fair means revolutionierte, die großen Leistungen und der Weltruhm nach der Erstbesteigung des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff, der Reigen der Achttausender, seine Expeditionen durch die Wüsten der Erde, sein soziales und politisches Engagement, die wichtigen Museumsgründungen, aber auch die Anfeindungen im Zusammenhang mit dem Tod seines Bruders Günther am Nanga Parbat und seine Verletztheit.
»Sein Name ist Marke und Programm zugleich.« Focus
Ergänzt werden die Interviews durch Texte von Reinhold Messner – Expeditionsberichte, Reportagen, Essays. Im Ergebnis eröffnen sich überraschende Perspektiven auf einen Mann, der allein seinem inneren Gesetz folgt: das außergewöhnliche Leben eines Idealisten, Realisten, Gratwanderers und Tiefensuchers.
Reinhold Messner erzählt in »Sinnbilder« von dem, was seine Erfolge ausmacht: Verzicht statt Konsum, die Fähigkeit, Ballast abzuwerfen. Was hat ihn aus der Enge eines Bauerndorfs in den Dolomiten auf die höchsten Gipfel der Welt geführt? Welche Werte haben ihn auf seinem Weg geleitet, und welche entscheidende Rolle spielt ausgerechnet der Verzicht dabei? Was können wir gewinnen, wenn wir etwas weglassen? Aber Messner stellt sich nicht nur den Fragen seines eigenen Lebens. Themen, die uns alle betreffen, stehen im Mittelpunkt: Nachhaltigkeit, Klimawandel und Generationengerechtigkeit. Wie geht er mit dem Altern um, und was bedeuten Tod, Religion und Spiritualität für ihn? Auch sehr Privatem weicht Messner nicht aus und spricht offen von Krisen und Enttäuschungen, von Trennung und Neuanfang in der Liebe. Eine wichtige Rolle kommt dabei seiner Frau Diane zu, die ihren eigenen Blick auf die Welt und ihren berühmten Mann hat – und hier erstmals davon erzählt. Wie sehen Liebe und Zusammenleben unter Alltagsbedingungen aus? Wie gestalten sich gemeinsame Reisen? Und was zählt wirklich in einer Beziehung und im Leben?
Eine, wenn nicht die Konstante in Reinhold Messners Leben ist der Gegenwind: ob als schwere Stürme auf dem Weg zum Südpol mit Arved Fuchs oder mit seinem Bruder Hubert über das Grönland-Eis, ob allein beim Zeltaufbau oder in den steilsten Wänden. Vor allem zurück in der Zivilisation, wo seine Taten von jeher Widerspruch provozieren. Schon als junger Bergsteiger wurde er diskreditiert; immer wieder erlebte er Anfeindungen – als meinungsstarker Individualist, Autor und Museumsmacher. Mit der Erfahrung aus acht Jahrzehnten reflektiert Messner Freundschaften und Intrigen, alpinistische wie private Höhepunkte und Rückschläge. Eindrucksvoll vermittelt er, wie Gegenwind Flügel wachsen lässt. Und die Fähigkeit, auch im Alter Träume zu realisieren.
»Sein Name ist Marke und Programm zugleich.« Focus
1968, im Jahr der Studentenrevolution, vollzieht sich auch beim Felsklettern eine bemerkenswerte Veränderung: Reinhold Messner gelingt am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten seine schwierigste Erstbegehung; im Yosemite Valley ruft Royal Robbins das »clean climbing« aus. Erst zehn Jahre zuvor waren das technische Klettern in Mode gekommen und die Direttissima an der Nordwand der Großen Zinne und die Nose am El Capitan als Nonplusultra gefeiert worden. Mit seinem Aufsatz »Mord am Unmöglichen« lanciert der 23-jährige Messner 1968 einen glühenden Appell zum Verzicht auf technische Hilfsmittel, andere folgen ihm. So entwickelt sich das Freiklettern fort, das sich später, nach der Öffnung der Schwierigkeitsskala, unaufhaltsam steigert. Heute, fünf Jahrzehnte später, hinterfragen die besten Kletterstars in persönlichen Berichten Messners Thesen und erzählen die Kunst, schwierigste Berge und Felswände zu meistern, weiter. Und geben Messners Plädoyer eine zeitlose Dimension.
Mit über 40 Originalbeiträgen von: Bernd Arnold - Hansjörg Auer – Hervé Barmasse – Tommy Caldwell – Yvon Chouinard – Matteo Della Bordella – Hazel Findlay – Mick Fowler – Maurizio Giordani - Alessandro Gogna – Yannick Graziani – Alex Honnold – Leo Houlding – Thomas Huber – Jost Kobusch – Igor Koller – Maryna Kopteva – Jurij Košelenko – David Lama – Jacopo Larcher – Heinz Mariacher – Pierre Mazeaud – Simone Moro – Adam Ondra – Fabio Palma – Franco Perlotto – Boyan Petrov – Marko Prezelj – Paul Pritchard – Markus Pucher – Ivo Rabanser – Marek Raganowicz – Angelika Rainer – Tom Randall – Ermanno Salvaterra – Stephan Siegrist – Marcin Tomaszewski – Nicola Tondini – Christian Trommsdorff – Simon Yates – Barbara Zangerl – Maurizio »Manolo« Zanolla
Meilenstein und moderner Klassiker der Alpingeschichte
Am 20. August 1980, zwei Jahre nach der Erstbesteigung des Everest ohne Flaschensauerstoff zusammen mit Peter Habeler, gelingt Reinhold Messner, was zu einem der bedeutendsten Meilensteine der Alpingeschichte werden sollte: Ohne künstlichen Sauerstoff, ohne Kletterpartner, ohne feste Lagerkette, ohne Träger und über eine neue Route auf der tibetischen Seite besteigt er im Alleingang den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest. Damit verschiebt er die Grenzen des Machbaren, galt solch ein Unternehmen doch bisher als unmöglich.
»Noch kein Mensch hat die einander potenzierenden Wirkungen von Sauerstoffmangel, Einsamkeit und Erschöpfung so absolut erlebt wie Reinhold Messner.« Der SPIEGEL
Packend schildert Messner nicht nur den Kampf ums Überleben angesichts der gewaltigen Herausforderungen der Natur, sondern auch die Abenteuer der Psyche an den Grenzen menschlicher Belastbarkeit sowie das mystische Erleben der Einsamkeit in eisiger Höhe. »Everest Solo« ist Messners ungeheuer packender Bericht über diese »herausragendste Leistung der Berggeschichte« (National Geographic Adventure Magazine).
»Die Dolomiten sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt die schönsten.« Reinhold Messner zeigt uns sein Südtirol mit seiner einzigartigen Dichte an Burgen, Schlössern und Museen, mit 300 Sonnentagen im Jahr, italienischem Flair und österreichischer Gemütlichkeit, der kleinsten Stadt der Alpen, den tiefsten Weinkellern und dem höchsten Berg im deutschen Sprachraum.
Das Herzstück der Alpen im Zentrum Europas
Messner weiht uns in die geologischen Schätze ein, geht dem Mythos um Andreas Hofer auf den Grund und dem Rätsel des Similaunmanns, der alpines Leben in der Kupferzeit entschlüsseln half. Er erzählt von der identitätsstiftenden Geschichte des Landes. Versucht zu beantworten, wie Tradition und Fortschritt, politische Autonomie und persönlicher Einsatz zusammengehen, wie Seilschaften hier funktionieren und die Globalisierung auch vor der Provinz nicht haltmacht. Warum Fensterln und Frömmigkeit eng zusammengehören. Und wie der Ausgleich zwischen Aktion und Kontemplation, zwischen Freizeitvergnügen und Verantwortung für die Natur gelingen kann.
Eine liebevoll-kritische Würdigung vom berühmtesten Südtiroler unserer Zeit
Reinhold Messner, Südtiroler mit Leib und Seele, der vom Bauernbuben zum weltbekannten Bergsteiger wurde, ist seiner dreisprachigen Heimat immer eng verbunden geblieben. Mit kritischer Heimatliebe spürt er den Besonderheiten der Region nach: zwischen Italien und Österreich, Dolomiten und Ortler, Brenner und Salurn. Zwischen Spaghetti und Speckknödeln, Weinreben und Gletscherfirn, zauberhaften Altstädten und schier unbegrenzten Outdoor-Erlebnissen. Zwischen Ötzi und Wellness-Oasen, Fremdbestimmheit und Selbstbehauptung, ganzjährigem Tourismus und Nachhaltigkeitsdenken.
Mit neuen Passagen u.a. zu Tourismus, Nachhaltigkeit und politischer Autonomie
1970 gelang den Brüdern Messner die Überschreitung des Nanga Parbat. Doch im Erfolg erlebte Reinhold seine größte Niederlage: Sein Bruder Günther wurde unter einer Eislawine begraben. Immer wieder ist Messner danach an den »Nackten Berg« zurückgekehrt;1978 meisterte er den Berg im Alleingang mit neuer Route und neuem Stil. Nirgendwo liegen für ihn Triumph und Tragödie so eng beieinander. »Die weiße Einsamkeit« ist eine Geschichte zwischen Schuld und Schicksal sowie die bewegte Chronik jenes Berges. 2005 endlich wurde mithilfe einer DNA-Analyse eindeutig nachgewiesen, dass Günther Messner erst nach der gemeinsamen Überschreitung am Fuß der Diamirwand des Berges verunglückt ist.
Wie riecht Heimat? Wie viel Freiraum braucht ein Kind? Wie überlebenswichtig sind Angst, Egoismus und Instinkt? Reinhold Messner skizziert in Etappen seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit, zum kampflustigen Politiker, engagierten Bauern, Wanderfreund von Managern und Politikern, zum Gründer einer einzigartigen Museumslandschaft, zum Ehemann, vierfachen Vater und Familienmenschen. In ungezählten Expeditionen hat er ausprobiert, wie Überleben funktioniert. Freimütig hält er heute Rückschau auf sieben Jahrzehnte, die schon früh von extremen Naturerlebnissen und Begegnungen mit dem Tod geprägt waren, schreibt über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das Altern, über Neuanfänge und über die Fähigkeit, am Ende loszulassen.
Bis ans Ende der Welt zu gehen - das bedeutet für Reinhold Messner die Grenzen der Kraft, seiner Angst, seiner Leidensfähigkeit zu erfahren: extreme Unternehmungen als Selbstzweck, als Zugang zu sich selbst. Dieser Band ist Messners persönlicher Rückblick auf seine prägendsten Gipfelerfolge; vom »Sturm am Manaslu« auf seiner klassischen Himalaja-Expedition 1972, über den Alleingang am Nanga Parbat 1978 bis zur Gasherbrum-Doppelüberschreitung 1984. Hier werden Messners einzigartige Unternehmungen und alpine Höchstleistungen auch für den Laien hautnah erlebbar.