Wie in Griechenland die Gegenwart begann

Eine Liebeserklärung an die Archäologie | Bestsellerautor Gabriel Zuchtriegel über die griechische Antike als kultureller Umbruch, der uns bis heute prägt
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Hardcover
Inhaltsangabe

Die Ergründung der menschlichen Natur durch Kunst und Archäologie

Gabriel Zuchtriegel ist leidenschaftlicher Archäologe. Sein gegenwärtiger Blick auf unsere kulturellen Wurzeln zeigt, warum uns diese Kunst seit Jahrtausenden fasziniert. Sie steht für zeitlose Schönheit − von der Renaissance bis zur Moderne. Schon an Orten wie Rom und Pompeji können wir sehen, wie wirkmächtig das Erbe der griechischen Klassik war.

Vor der Klassik brachte Kunst Ordnung in die Wildnis des Lebens, mit der Klassik bricht das Natürliche und organisch Gewachsene in die geordnete Realität der menschlichen Gesellschaft ein. Das Einzigartige an dieser Kunst ist die Entdeckung der Natur und davon ausgehend die Entdeckung der Wissenschaft. Der Mensch beginnt, die Natur und sich selbst zu erforschen und zu hinterfragen − bis heute bestimmt das unsere Haltung zur Welt. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet die beweglich-ungeordnete Klassik zum vermeintlichen Vorbild für repräsentationssüchtige Kunst und Architektur von Leni Riefenstahl bis Donald Trump geworden ist.

Vom Direktor des weltberühmten Archäologischen Parks Pompeji
Eine Verteidigung der Archäologie in Zeiten der kulturellen Sparmaßnahmen
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.11.2026
  • Autor/Autorin: Gabriel Zuchtriegel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Originalausgabe
  • Verlag: Insel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 120
  • ISBN: 9783458649618
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@insel-verlag.de
Tel: +49 30 740 744 0

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Gabriel Zuchtriegel verfolgt in griechischer Kunst den Moment, in dem Naturbeobachtung, Wissenschaft und ein verändertes Menschenbild zusammenfinden. Von der Klassik führt sein Blick über Rom und Pompeji bis zu späteren politischen Vereinnahmungen antiker Formen. Archäologie erscheint dabei nicht als Sammlung schöner Überreste, sondern als Werkzeug, mit dem sich gegenwärtige Vorstellungen von Ordnung und Macht prüfen lassen.

Der Direktor des Archäologischen Parks Pompeji verknüpft Kulturgeschichte mit einer Verteidigung seines Fachs. Zahlreiche farbige Abbildungen machen das Hardcover besonders sinnvoll für Leser, die die Argumentation direkt an Kunstwerken nachvollziehen möchten. Gemeint ist weder ein Reiseführer noch eine chronologische Gesamtdarstellung des antiken Griechenlands. Im Zentrum steht eine konzentrierte These über die bis heute wirksame Entdeckung von Natur und Mensch.

120 Seiten · Insel Verlag · Erscheint am 24.11.2026

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»Eine Liebeserklärung an die Archäologie« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Garküchen, ein Sklavenzimmer, griechische Theater, Villen, Thermen und Tempel – die Ausgrabungen in Pompeji offenbaren eine Welt. Doch was hat sie mit uns zu tun? Gabriel Zuchtriegel, der neue Direktor des Weltkulturerbes, legt eindrucksvoll dar, dass verschüttete Altertümer, starre Ruinen und schweigende Bilder uns noch heute verändern können.

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