Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Roman
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Inhaltsangabe

Weiden ist eine Vorzeigekleinstadt: Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und mit dem neuen Schuljahr prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: »Geh ans Limit! Ohne Speed!«. Benedikt Jäger und seine Kumpel Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht: Die Nächte feiern sie exzessiv im »Butterhof«, wie sie ihre Schulleistungen am neuen Evaluierungssystem vorbei vor den erfolgsgierigen Eltern verbergen, steht in den Sternen. Und dass die Lady-Lions ausgerechnet Crystal-Mäx, den Unterweltkönig und berüchtigten »Butterhof«-Betreiber, mit einer Finanzspritze beim Bau von Flüchtlingswohnungen unterstützen, macht die Lage noch unübersichtlicher ... Anarchisch und pointensatt im Hochgeschwindigkeitsrausch erzählt, getragen von bitterbösem Humor – ganz großes Tennis!

»PARADISO war für mich einer der besten deutschen Romane der letzten zehn Jahre. In neun davon habe ich auf ein neues Buch von Thomas Klupp gehofft, und das Warten hat sich mehr als gelohnt. WIE ICH FÄLSCHTE, LOG UND GUTES TAT ist pointiert, witzig, manchmal böse, funkelnd. Diese Geschichte ist nicht weniger als die in Worte gegossene Jugend; man liest sie und ist wieder sechzehn, mit dem angenehmen Wissen, nicht mehr sechzehn sein zu müssen. Ein herrliches Buch.« Benedict Wells

»Endlich wieder Arztsohnprosa!« Florian Kessler

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 04.11.2019
  • Autor/Autorin: Thomas Klupp
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/21 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783492315074
Darum lohnt sich dieses Buch

Nominiert für den Bayerischen Buchpreis 2018

Pressestimmen
»Das ist komisch, rotzig und sehr rasant. Diese Tempo-Prosa durch eine Miniatur-Welt der Zocker und Lügner macht viel Spaß.«
Neues Deutschland, 17. Januar 2019
»Und nun weiß man gar nicht, was man sich wünschen soll: dass Klupp möglichst bald den dritten Roman folgen lässt, oder dass er sich wieder alle Zeit der Welt nimmt, um dann ein abermals so formidables Buch vorzulegen. Ungelogen: Dieser Autor schreibt Gutes.«
Badische Zeitung, 15. Januar 2019
»Ein so unterhaltsames, wie kluges Buch.«
WDR 3 "Mosaik", 4. Dezember 2018
»Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Freunde der gemäßigten Anarchie.«
ORF Ö1 "Ex libris", 18. November 2018
»Mit viel Humor und teilweise bitterbös direkt.«
Ostsee-Zeitung, 8. November 2018
»Jedenfalls ein pittoreskes Jugendbuch, das in den schönsten Momenten an ›Tom Sawyer‹ gemahnt. Summa summarum ein Buch für die ganze Familie.«
jungewelt.de, 8. November 2018
»Das ist eine Jungmannen-und Provinzgeschichte, die furios daherkommt. Man sitzt im Sessel, liest und amüsiert sich wie Bolle Seite um Seite, weil Erinnerungen an die eigene Jugend aufkommen.«
Lübecker Nachrichten, 4. November 2018
»Unterhaltsam und hintersinnig ist dieser Roman. Zu den Ikonen der Coming-of-Age-Literatur wie J.D. Salingers ›Der Fänger in Roggen‹, Jim Carrolls ›Basketball Diaries‹ und Wolfgang Herrndorfs ›Tschick‹ hat sich ein weiteres Werk gesellt. Thomas Klupps ›Wie ich fälschte, log und Gutes tat‹ hat das Zeug dazu ein moderner Klassiker der Adoleszenz-Literatur zu werden.«
BR Franken, 30. Oktober 2018
»›Wie ich fälschte, log und Gutes tat‹ ist ein temporeiches Coming-of-Age-Stück, das einerseits die Scheinheiligkeit des Bürgertums in Weiden entlarvt, andererseits von Fake-Beziehungen und Tricksereien zum Wohle einer jungen anarchistischen Freiheit handelt.«
Süddeutsche Zeitung - Extra, 19. Oktober 2018
»Nun meldet er sich zurück mit einer Romangroteske aus der oberpfälzischen Provinz, die so lustig und böse ist, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.«
Sandra Kegel, 3sat - Buchzeit, 7. Oktober 2018
»Wer ›Wie ich fälschte, log und Gutes tat‹ aufschlägt, der ist für 254 Seiten gefangen, der versackt, während er weiter liest und zuhört.«
Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 4. Oktober 2018
»Das ist wahrhafte und ernstzunehmende Gesellschaftskritik.«
onetz.de, 24. September 2018
Herstellerinformationen
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80799 München
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