Werke in vier Bänden

1: Die Dramen
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Inhaltsangabe

Ob als Dichter des epochemachenden Langgedichts Das wüste Land oder als Autor der in ihrer Art nicht weniger berühmten Katzen-Gedichte – T.S. Eliot ist mit seiner Lyrik weit über seine eigene Zeit hinaus von irritierende oder belebender Unausschöpflichkeit geblieben. LLyriker der Gegenwart, und nicht nur englische, leben und »arbeiten« mit den Versen Eliots, wie es – über Generations- und Sprachgrenzen hinweg – nur mit einem großen Werk geschieht.
Die zweisprachig präsentierten Gedichte dieser Ausgabe wurden übertragen von Christian Enzensberger, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Hans-Jürgen Heise, Hans Hennecke, Eva Hesse, Klaus Günther Just, Erich Kästner, Werner Peterich, Freidrich Podszus, Alexander Schmitz, Rudolf Alexander Schröder, Annemarie Seidel, Hedda Söllner, Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld, Nora Wydenbruck, Carl Zuckmayer.

Anläßlich des 100. Geburtstages von Eliot am 26.9. 1988 hat die Herausgeberin Eva Hesse revidiert und mit einem Nachwort versehen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.08.1988
  • Autor/Autorin: T. S. Eliot
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 4
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/106/26 mm
  • Seitenanzahl: 511
  • ISBN: 9783518380611
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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»Verschiedene Kritiker haben mir die Ehre angetan, das Gedicht als Kritik an der Gegenwart zu interpretieren, und haben sogar eine gehörige Portion Gesellschaftskritik hineingelesen. Für mich war es nur das Ventil für einen privaten und ganz belanglosen Grant gegen das Leben; es ist lediglich ein Stück rhythmischer Quengelei.« So wehrt ein Autor, ebenso verständlich wie unangemessen und vergebens, den Ruhm ab, mit dem er für eben dieses Gedicht, The Waste Land, überhäuft worden ist. The Waste Land (erschienen 1922) ist das Langgedicht des 20. Jahrhunderts, jedenfalls das mit der größten Wirkung in der westlichen Welt. Ein Blick in Norbert Hummelts schwungvoll rhythmische, „direkte“ Neuübertragung und das Original macht ohne weiteres verständlich, warum. Der puritanischen Traditionslinie der amerikanischen Literatur – über Emerson, Thoreau, Dickinson und Whitman – folgend, bezieht Eliots bewußt fragmentarisch gehaltenes Krisengedicht den Leser geradezu szenisch mit ein. Es läßt ihn mitarbeiten, innehalten, überlegen: Selbsterforschung - des Lesers mehr als des Sprechenden - ist gefragt. Auch dies hat Das öde Land über all die Jahre hinweg lebendig gehalten.
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