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Von Fitness zu Faschismus

Gefahren extremer Männlichkeit | Wie neue Männlichkeitskulte zu politischem Extremismus führen können
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Inhaltsangabe

Fleisch, Geld, Muskeln – diesen drei Mythen der Männlichkeit folgt Julia Ebner in die Kämpfe unserer Gegenwart. Wann werden Männer empfänglich für Gewalt? Wie wird aus gewaltvoller Männlichkeit ein lukratives weltweites Geschäft? Und wie lässt sie sich einspannen in das politische Projekt der Extremisten? Als renommierte Radikalisierungsexpertin, als unerschrockene Rechercheurin, als brillante Analystin findet sie Antworten und zeigt, wie Männer verloren gehen. An nationalistische Active Clubs, an KI-gestützte sexualisierte Gewalt, an reichweitenstarke Gurus wie Andrew Tate, Clavicular oder Nick Fuentes und ihr Versprechen: Looksmaxxing gleich Erfolg, gleich Dominanz über die Frau, gleich globale Hegemonie der starken Männer.

Von Fitness zu Faschismus ist ein alarmierender Weckruf. Auf kluge, packende Weise bezeugt Julia Ebner, welche Gefahren ausgehen von extremer Männlichkeit. Für junge Männer, für Frauen, für unsere Gesellschaftsordnung.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.10.2026
  • Autor/Autorin: Julia Ebner
  • Übersetzung: Matthias Strobel, Daniel Beskos, Eva Regul (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 222/141/25 mm
  • Seitenanzahl: 296
  • ISBN: 9783518433256
Darum lohnt sich dieses Buch

Das neue Buch der SPIEGEL-Bestsellerautorin

Pressestimmen
»Ebner erklärt, wie die Unfähigkeit der Männer zu fühlen organisiert, monetarisiert und politisch bewaffnet wird.«
Thore Rausch, Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2026
»Indem wir tief in Ebners Undercover-Recherchen eintauchen, nähern wir uns diesen Männerkreisen vorsichtig, beobachtend, beinahe empathisch. ... Durch [ihre] Arbeit erfahren wir einmal mehr, wie radikalisierte Männerbilder bereits zum Alltag vieler Jugendlicher gehören.«
SRF, 16. Oktober 2026
»Rechtsextreme rekrutieren junge Männer zunehmend in Fitnessstudios und Kampfsportnetzwerken. Weil Linksliberale nichts von Muskeln wissen wollten? [Julia Ebner,] Extremismusforscherin, die selbst Kickboxen trainiert, erklärt, warum das falsch war.«
Julian Theilen, DIE WELT, 14. Oktober 2026
»[Ebners] Buch Von Fitness zu Faschismus ... zeigt, wie rechtsextreme Gruppen den Wunsch nach einem starken Körper für ihre Zwecke nutzen – und warum die Auseinandersetzung mit solchen Männlichkeitsbildern weit über das Fitnessstudio hinausgeht.«
SWR, 12. Oktober 2026
»Radikale Gruppierungen versuchen junge Männer auch in Europa über Kampfsport, Fitness oder sogenannte ›Active Clubs‹ zu erreichen. Julia Ebner forscht in Oxford zu Extremismus – und erklärt die Hintergründe.«
Sissy Rabl, Die Presse, 10. Oktober 2026
»[Man] will das Buch nicht zur Seite legen. Das liegt vor allem an [Ebners] Undercover-Recherchen, von denen sie lebhaft erzählt ... Diese Bereitschaft zur Empathie, selbst gegenüber den problematischsten Figuren, ist eine Stärke ihres Buches.«
Benedikt Herber, DIE ZEIT, 5. Oktober 2026
»Toxische Schönheitsideale sind nichts Neues, auch nicht für Männer. Doch von Fitnesszwang und Selbstoptimierung führt immer häufiger eine Pipeline an den rechten Rand. ... Wie das funktioniert, beschreibt Julia Ebner in ihrem Buch Von Fitness zu Faschismus.«
tipBerlin, 5. Oktober 2026
»Ein Buch, durch das man beim nächsten Gang ins Fitness-Studio ein bisschen näher hinschaut und das den Zusammenhang von Körper und Ideologie aufschließt.«
Was liest du gerade? – ZEIT-Podcast, 3. Oktober 2026
»Ebner gibt Einblick in schwer fassbare Paralleluniversen.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Ihr Vorgehen erinnert an den Journalisten Günter Wallraff.«
Neue Zürcher Zeitung
»Julia Ebner tut das, was sie tut, damit es die anderen nicht tun müssen.«
Süddeutsche Zeitung
»Die Erkenntnisse, die Julia Ebner mit ihren Undercover-Recherchen zutage fördert, gehen über die Inhalte anderer Sachbücher weit hinaus.«
MDR
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Noch vor wenigen Jahren zielten Extremisten auf den Rand, auf Einzelgänger und weit Abgetriebene. Doch seit Corona, dem Sturm aufs Kapitol, dem Ukraine-Krieg ist Radikalisierung zum Massenphänomen geworden. Als Extremismusforscherin will Julia Ebner verstehen, warum so viele anfällig sind für radikale Ideen, welche Strukturen und Mechanismen dahinterstehen und was jetzt endlich unternommen werden muss im Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie.

Nach vielen Jahren wissenschaftlicher Arbeit, Recherche und zahlreichen verdeckten Einsätzen glaubte Julia Ebner ihren Forschungsgegenstand zu kennen. Doch mit der Pandemie beginnt eine ungeahnte Eskalation. Nun scheren in jedem Freundeskreis, in jeder Familie Leute aus: Massenbewegungen, rekrutiert aus der Mitte der Gesellschaft, entstehen – Querdenker, QAnon, Impfgegner –, radikal und brandgefährlich. Für Julia Ebner folgen intensive Beobachtung, online wie offline, wissenschaftliche Auswertung, riskante Undercover-Missionen, um den Bauplan der Massenradikalisierung freizulegen und laut Alarm zu schlagen.

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