Vom Aufstehen

Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin - Eine poetische Autobiografie über familiäre Wunden, deutsche Geschichte und spätes Ankommen
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Inhaltsangabe

Ein Jahrhundertleben – verwandelt in Literatur

Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. In kurzen Episoden erzählt Helga Schubert ein deutsches Jahrhundertleben – ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Als Kind lebt sie zwischen Heimaten, steht als Erwachsene mehr als zehn Jahre unter Beobachtung der Stasi und ist bei ihrer ersten freien Wahl fast fünfzig Jahre alt. Doch vor allem ist es die Geschichte einer Versöhnung: mit der Mutter, einem Leben voller Widerstände und sich selbst.
 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.03.2021
  • Autor/Autorin: Helga Schubert
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 18. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/138/18 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783423282789
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2020
  • Einreichung zum Preis der Leipziger Buchmesse 2021
Pressestimmen
»Es ist ein Buch voll zarter und warmer Poesie, Ehrlichkeit, Lebensweisheit.«
Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 28. März 2024
»Und das schönste Buch des letzten Jahres war der späte Triumph der wunderbaren und viele Jahre unbemerkten Helga Schubert: ›Vom Aufstehen‹.«
Volker Weidermann, Die Zeit, 9. Juni 2022
»Ein Erzählungsband, der lange in der Imagination nachhallt.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 1. August 2021
»Die Lebensrückschau der 81-jährigen Schriftstellerin schildert erlebtes Leid, bezeichnet Brüche, berichtet von Hoffnung, Freude, Glücksmomenten und erzählt von ihrer tiefen Verankerung im christlichen Glauben.«
Kai Kricheldorff, Badische Zeitung, 31. Juli 2021
»Schubert blättert in 29 Erzählungen ihr Leben auf, lässt uns teilhaben an ihren Erinnerungen, die deutsche Geschichte sind.«
Neue Presse, 30. Juli 2021
»Besser geht's kaum: Das ist biografisches Erzählen der Meisterklasse.«
reformiert. Kirchenbote, 16. Juli 2021
»Keine fortlaufende Geschichte, sondern viele kleine Geschichten, die sich zu einem gelungenen Leben zusammenfügen. Wunderschön!«
Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, 9. Juli 2021
»Helga Schubert beschreibt die DDR, das wiedervereinigte Deutschland und ihre schwierige Mutter unsentimental und anrührend.«
Obermüller Klara, NZZ am Sonntag, 27. Juni 2021
»Helga Schubert erzählt in einer verknappten Sprache, die nicht ausschmücken, sondern in der Kürze zum Kern vordringen will und dabei auch noch einen feinen Humor erlaubt.«
Christoph Fleischmann, Publik-Forum, 25. Juni 2021
»Schimmernde Prosa und der klare Blick für Wesentliches.«
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 21. Juni 2021
»Sie versteht Geschichten als Brücken zwischen den Generationen zur Rettung der Freiheit.«
Philipp Tingler, Kleine Zeitung, 19. Juni 2021
»Auch über ihre Arbeit als Autoin und Psychotherapeutin erfährt man viel in den Geschichten eines Lebens, zartfühlend und plastisch.«
B.Z. am Sonntag, 13. Juni 2021
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Eine Frau flaniert in den frühen Achtzigerjahren nach Feierabend durch Ostberlin, weil sie einmal nicht als Erste zu Hause sein möchte. In Moskau soll eine Schriftstellerin die Primaballerina Ulanowa portraitieren, wartet tagelang auf ein Treffen und erlebt dann Unverhofftes. Ein Kind atmet zum ersten Mal ein, eine Großmutter zum letzten Mal aus. Und eine Frau in den mittleren Jahren versucht, mit einer Krebsdiagnose umzugehen.
Von Sehnsucht und Fernweh, von Diktatur und innerer Freiheit, vom Menschsein und Menschbleiben erzählen diese Geschichten. So treffsicher, so lakonisch kann nur Helga Schubert dem Leben auf den Grund gehen.

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