Vielleicht ist die Liebe so

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Inhaltsangabe

»Da sitzt sie nun und verlangt von mir, dass ich ihr beim Sterben zusehe. Sonst noch was?«

Ein aufwühlender Entschluss, eine außergewöhnliche Mutter-Tochter-Geschichte und die vertraute Suche nach dem richtigen Leben – erfrischend heiter erzählt

»Der Termin ist am 18. Februar um vier. Trag dir das ein!«, sagt Anjas Mutter und schlürft genüsslich ihre Won-Ton-Suppe. Sie meint damit weder Friseur noch Zahnarzt, sondern ihr eigenes Ableben. Anja, Anfang vierzig, früher Schauspielerin, nun Barkeeperin, wirft diese Ankündigung aus der so oder so ungeraden Bahn, auch wenn das Verhältnis zu ihrer eigenwilligen Mutter schon immer kompliziert war und sie unentwegt um Abstand und ihr eigenes Leben und Lieben ringt. Und außerdem: Was soll denn nur aus Mamas Hund werden?

Anjas Mutter ist übergriffig, herrisch, egozentrisch und für ihr Alter topfit – und hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Der Termin steht, die Einladungen zur Trauerfeier müssen nur noch verschickt werden, die Menüabfolge für den Leichenschmaus inklusive Musik ist ebenfalls festgelegt. Ist das nun selbstbestimmt, egoistisch, angemessen, schlicht verrückt? Anja weiß nicht recht, wie sie reagieren soll und fühlen darf. Zum Glück gibt es Mike in der Bar, die Stammgäste Oli und Jack, ihren Exfreund Carlos, die beste Freundin ihrer Mutter, Nelly, ihren Therapeuten Dr. Dische und vor allem Benjamin, der nach Jahren in London wieder in der Stadt ist – mit ihnen diskutiert, philosophiert und schimpft Anja und denkt zurück, nicht nur an ihre Vergangenheit, sondern auch an die ihrer ganzen Familie, in der auch immer ein Stück der eigenen Wahrheit liegt.

»Früh schreibt mit pointierter Feder und präzisem Blick.«
Andrea Vogel / Schweizer Illustrierte, Zürich

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.10.2025
  • Autor/Autorin: Katja Früh
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 4
  • Verlag: Diogenes
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 184/116/24 mm
  • Seitenanzahl: 304
  • ISBN: 9783257073447
Pressestimmen
»Die Irrungen und Wirrungen, die Katja Früh in die Geschichte gepackt hat, sind ungeheuer komisch, haben einen bitterbösen Witz und eine ordentliche Portion Sarkasmus.«
Christine Westermann /, WDR 2 Lesen
»In schneller Sprache und mit witzigen Dialogen widmet sich Katja Früh einem Thema, das in Büchern über die Liebe selten ist: die Mutter-Tochter-Beziehung.«
Nina Fehr /, Neue Zürcher Zeitung
Herstellerinformationen
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Westermühlstrasse 29
80469 München
DE

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Nach ihrem Bestseller Vielleicht ist die Liebe so beweist Katja Früh in der kurzen Form ihr Faible für das Besondere im Alltäglichen

Pointen- und erkenntnisreich – die beliebte Kolumne aus dem Magazin des Tages-Anzeigers

Warum hat sie eigentlich das Kochen aufgegeben, und wieso fühlt es sich manchmal an, als wären die toten Freunde einem näher als die lebenden? Wie geht man am besten mit Erfolg um, und wieso muss man unbedingt im Frühling glücklich sein? In ihren Texten gewährt Katja Früh klug, humorvoll und mitunter selbstironisch Einblick in ihr Zuhause, ihre Familie und ihre kleinen Macken. Und erzählt fast beiläufig doch immer von den großen Themen: Altwerden und Langeweile, Angst und Freude, Politik und Frisuren. Ganz nach dem Motto: Lang lebe das Leben!

»Wenn Menschen nicht wissen, was sie miteinander reden sollen, reden sie über das Wetter. Wenn Kolumnisten nicht wissen, was sie schreiben sollen, tja, was dann?« Katja Früh fällt natürlich immer wieder etwas ein - Erheiterndes, Erleuchtendes, Entlarvendes. Seit 2014 schreibt sie im Zweiwochenrhythmus für das Magazin des Zürcher Tages-Anzeiger und in den hier versammelten circa 120 Lieblingstexten verbindet sie dabei scheinbar Leichtfüßiges wie Kochen und Ausmisten mit tiefgreifenden politischen Entwicklungen und vermengt private Einblicke in ihr Leben als Mutter und Großmutter mit den gesellschaftlichen Herausforderungen für Frauen und Kreativschaffende. Fast nichts ist Katja Früh fremd, und wenn doch, weiß sie sich dem stets mit Neugier, Offenheit und gern einer Prise Humor zu nähern.

»Früh schreibt mit pointierter Feder und präzisem Blick.«
Andrea Vogel / Schweizer Illustrierte, Zürich

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