Unterm Staub der Zeit

Roman | Eine Jugend im Schatten des Mauerbaus
Angebot€24,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 27.10. – Mi, 28.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Der vierzehnjährige Daniel kommt 1958 aus seiner ostdeutschen Heimatstadt, wo ihm als Pfarrerssohn das Abitur verwehrt wird, nach Berlin. Er zieht in ein Schülerheim in Grunewald, wo er auch das Gymnasium besucht, und lebt sich in der neuen Umgebung rasch ein. Mit seinen Zimmergenossen – die alle, wie er, aus der DDR stammen – drückt er nicht nur die Schulbank, sondern sie erkunden gemeinsam die Stadt: Als Zeitungsverkäuferziehen sie allabendlich durch die Kneipen, und wenn das Essen im Schülerheim allzu fade schmeckt, geht es auf eine Erbsensuppe in Aschingers »Stehbierhalle«. Sie erleben den Erweckungsprediger Billy Graham, der die Massen im Tiergarten in Verzückung versetzt, und Bill Haley, der den Sportpalast zum Kochen bringt.

Der Regisseur und Liedermacher Wenzel über den Roman Unterm Staub der Zeit: »In Zeiten, da Ost und West noch mehr als zwei Himmelsrichtungen waren, geschah es, dass unliebsame Schüler oder Kinder von unliebsamen Eltern im Osten Deutschlands nicht das Abitur machen durften. Mit allerlei Geschick wurde ihnen in Westberlin ein alternativer Gymnasialplatz organisiert. Der Zusammenprall der beiden Weltreiche geschah nun im Internat, in der Klasse und den Kinosälen. Davon und von der Absurdität dieser Geschichte erzählt der Roman.«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.04.2023
  • Autor/Autorin: Christoph Hein
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 214/134/30 mm
  • Seitenanzahl: 220
  • ISBN: 9783518431122
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Jugendjahre zwischen Ost und West
  • Vom Erwachsenwerden in einer geteilten Stadt
Pressestimmen
»Das Buch [ist auch ein] Berlin- und Zeitroman, und da ist vieles, gerade in seiner erzählerischen Redlichkeit, wirklich interessant.«
Dirk Knipphals, wochentaz, 23. Juli 2023
»[Hein] beobachtet und berichtet. Ungerührt. Aber darunter verbirgt sich etwas, das ihn bedrückt, eine Erregung, die er sich nicht anmerken lassen, zu der er Distanz finden will.«
Irmtraud Gutschke, der Freitag, 25. Mai 2023
»Mit Unterm Staub der Zeit ist ihm abermals ein Roman gelungen, der sich wie ein Klassiker liest.«
Carsten Otte, tagesspiegel.de, 24. Mai 2023
»Wenn Hein gerne als ›Chronist der DDR‹ bezeichnet wird, dann ist dieser [Ich-Erzähler] ... der Archivar seiner selbst, dessen Sätze unterm Staub der Zeit zu verdorren drohen.«
Jörg Magenau, Deutschlandfunk Kultur, 19. Mai 2023
»In seinem neuen Roman ... beweist Christoph Hein erneut sein Können, Zeitgeschichte feinfühlig und nachvollziehbar zu erzählen.«
Buch-Magazin, 12. Mai 2023
»Dass dieser Schriftsteller auf Ausschmückung und Arabeske verzichtet, ist zuallererst Konzentration, und zwar auf das, was hinter jeder kühlen Chronik erhellenswert ist: Erinnerungswürde. Mit der Stahlseilkraft des Scheuen und einer Besonnenheit, die kein Gegensatz zur Entschiedenheit ist, legt Hein Nachkriegsgeschichte frei, das Zerren zweier Deutschländer an Seelen und Stimmungen.«
Hans-Dieter Schütt, neues deutschland, 26. April 2023
»Unterm Staub der Zeit liegt eine Vergangenheit, die längst noch nicht vorbei, mit diesem Roman aber besser verstanden ist.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 22. April 2023
»Christoph Hein ... erweist sich einmal mehr als glänzender Chronist der deutsch-deutschen Geschichte.«
Thomas Thelen, Aachener Zeitung, 17. April 2023
»Hein geht es um Präzision in seinen Beschreibungen, nicht um interpretatorische Ausschmückungen. Doch gerade das macht die Stärke des neuen Romans Unterm Staub der Zeit aus.«
Ulrich Steinmetzger, Freie Presse, 15. April 2023
»Unaufgeregt nüchtern, aber eindringlich ist der Erzählstiel Christoph Heins, der sich einmal mehr als herausragender Chronist und genauer Episodenzeichner erweist.«
Terry Albrecht, Westdeutscher Rundfunk, 14. April 2023
»Ohne in einen erklärenden oder belehrenden, larmoyanten oder zynischen Ton zu verfallen, erzählt Hein feinfühlig genau und oft mit feinem Humor, welche absurden Folgen die deutsch-deutsche Teilung für den Alltag der Menschen hatte.«
Frank Dietschreit, Rheinische Post, 11. April 2023
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Christoph Hein

Was mir zum Glück fehlt

€16,00

Ein Junge entdeckt zwischen allerlei Werkzeug, zerfledderten Büchern und Fotoalben auf dem Dachboden, ganz versteckt hinter einem alten Sofa, eine besondere kleine Schachtel. Sie ist hübsch bemalt, mit Vögeln und Blüten und einer tanzenden Maus im Tüllrock – doch erst viele Jahre später findet er den Schlüssel für das winzige Schloss und kann ihr Geheimnis endlich lüften: Die Schachtel ist eine Geschichtenerzählerin, Wundersames von der Welt und ihren Bewohnern weiß sie zu berichten, von der klugen Kathinka, die so klug dann doch nicht war, von einer wunderschönen Meerjungfrau, die ihren Prinzen trifft, und von einem köstlichen Lebkuchenhaus, in dem man richtig wohnen kann.

Christoph Hein zeigt mit diesen klugen, erstaunlichen und märchenhaften kleinen Geschichten, die doch eine ganze Welt öffnen, einmal mehr, welch wunderbar einfallsreicher Erzähler er ist.

Zum Buch
1 / 10