Trost

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Inhaltsangabe

Wofür lohnt es sich zu leben? Und was ist es, das unser Leben über seinen reinen Nutzen hinaus erhebt? Weshalb ist es besser, zu sein, als nicht zu sein? 
Der junge Schriftsteller Stig Dagerman schrieb 1951 inmitten einer lähmenden Schreibblockade ein autobiografisches Bekenntnis über den Trost, in dem er seine inneren Dämonen, seine Sucht nach Anerkennung und sein unbändiges Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit hinterfragt. Die Trauer über die Vergänglichkeit allen Lebens, so seine Erkenntnis, kann nur überwunden werden durch die Öffnung zum Augenblick, zum bedingungslosen Erleben. »Trost« ist in seiner radikalen Kürze das tief berührende Testament eines Getriebenen, eines hochbegabten Schriftstellers, dem wenig Zeit blieb, seine Begabung in literarische Werke umzusetzen. Die erschütternde Schönheit seiner kristallklar formulierten Gedanken überwältigt auch heute noch und trifft mitten ins Herz.


Mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.01.2025
  • Autor/Autorin: Stig Dagerman
  • Übersetzung: Paul Berf (aus dem Schwedischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 159/108/8 mm
  • Seitenanzahl: 64
  • ISBN: 9783596711611
Pressestimmen
»Ein kleiner Essay über das, worauf es im Leben ankommt. Besinnlich«
Adam Soboczynski, Die Zeit, 20. November 2025
»[...] eine sehr aufwühlende Lektüre«
Iris Radisch, ZEIT Online Was liest du gerade?, 28. Juni 2025
»[...] dieser wunde, existentielle und [...] sehr authentische Ton, [...] die ganz großen Schicksalsfragen«
Iris Radisch, ZEIT Online Was liest du gerade?, 28. Juni 2025
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Deutscher Herbst

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Die literarische Reisereportage eines schwedischen Journalisten über das Deutschland der Stunde Null – eine Zeit, in der nicht ausgemacht war, ob dieses Land jemals wieder auf die Beine kommen würde.

Stig Dagerman (1923–1954) wurde von der schwedischen Zeitung »Expressen« beauftragt, Deutschland zu bereisen und ein Bild des zerstörten Landes nach dem Weltkrieg zu geben. Sein Reisebericht aus dem regnerischen Herbst 1946 erzählt von Ruinen und Hunger, unterdrückter Kontinuität nationalsozialistischen Denkens und dem erhofften Aufbruch durch die alliierte Demokratisierung. Stig Dagerman begegnet den Menschen auf seiner Reise nie mit moralischer Überlegenheit – sondern mit Interesse und Mitgefühl, im Versuch, die gesellschaftliche wie persönliche Situation jedes Einzelnen zu verstehen.

Paul Berf hat die Reiseberichte nicht nur in ihrer ganzen Beschreibungsdichte und Gedankenvielfalt in ein schwingendes, unverstelltes Deutsch übersetzt, sondern auch ergänzend eine Auswahl aus den Briefen getroffen, die Dagerman von der Reise an seine Angehörigen in die Heimat schickte.
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