Toxibaby

Roman
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Inhaltsangabe

»Toxibaby« ist ein schonungsloser, zugleich zärtlicher Roman über die Suche nach Liebe, die uns heilt – und die uns zerstören kann. Dana von Suffrin erzählt von einer Beziehung, die alles will: Rettung, Erkenntnis, Erlösung. Mit scharfem Witz und großer erzählerischer Kraft seziert sie die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation.

Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen und adoptieren einen Hund – und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, noch mehr will, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist Anfang vierzig und meint, die Last der gesamten Welt auf seinen Schultern zu tragen. Doch für Herzchen ist er der Mann, der ihr alles bedeutet und der ihr alles nimmt. Er ist schön, brillant, wütend auf die Welt – und auf sie. Was als rauschhafte Liebe beginnt, wird zu einem Kampf um Nähe und Selbstbehauptung, ein Spiel aus Hingabe, Abhängigkeit und intellektuellem Kräftemessen. 


Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.03.2026
  • Autor/Autorin: Dana von Suffrin
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/130/22 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783462009798
Darum lohnt sich dieses Buch

Vielfach ausgezeichnete Autorin: Tukan-Preis 2024, Longlist des Deutschen Buchpreises 2024, Chamisso-Preis 2025

Pressestimmen
»Mit der Geschichte der beziehungsunfähigen Millennials Herzchen und Toxi beweist Dana von Suffrin erneut, dass sie die lustigste Autorin der deutschen Gegenwartsliteratur ist. Aber das stimmt eben auch nur, weil es ihr Ernst ist mit der Liebe.«
Harald Staun, FAS, 5. Juli 2026
»Einfach hinreißend, mit welcher Leichtigkeit Dana von Suffrin ihre Figuren zweifeln, hassen und lieben lässt, und das mit einer präzisen Komik, wie man sie in der deutschen Literatur nur selten antrifft. Eine neue menschliche Komödie!«
Tania Martini, FAS, 5. Juli 2026
»Sarkastisch, unterhaltsam und bedrückend erzählt Dana von Suffrin von Liebe und Liebesunmöglichkeit.«
NDR Kultur, 28. Juni 2026
»Bis zum bitteren Ende stellt dieser Roman damit glänzende Unterhaltung dar, darüber hinaus aber auch eine sarkastische Meistererzählung über die Trostlosigkeit jüdischer Gegenwart.«
Caspar Battegay, NZZ am Sonntag, 28. Juni 2026
»Eine Liebesgeschichte, die gleichzeitig komisch, schmerzhaft und erschreckend ehrlich ist.«
Cemre Altun, Harper's Bazaar, 17. Juni 2026
»Eine zeitgeistige Liebesgeschichte, zeitlose Erkenntnisse inklusive.«
Judith Heitkamp, SR Kultur, 15. Juni 2026
»Dana von Suffrin ist eine hervorragende Gegenwartsbeobachterin.«
Ijoma Mangold, ZDF Das literarische Quartett, 1. Mai 2026
»In ›Toxibaby‹ porträtiert Dana von Suffrin die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation.«
Leila Herrmann, Vogue, 30. März 2026
»[Der] womöglich witzigste und dabei ehrlichste oder am ehrlichsten gemogelte Frühlingsroman«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 26. März 2026
»›Toxibaby‹ lässt einen laut auflachen, zustimmend nicken, und manchmal hat man auch einen Kloß im Hals, weil es so wehtut.«
Sara Peschke, Süddeutsche Zeitung, 17. März 2026
»Dana von Suffrins neuer Roman über eine Beziehung voller psychischer Gewalt, vererbte Schuldgefühle und gute Outfits kommt als lockere Popliteratur daher, ist aber eine fein erzählte Geschichte aus dem beschädigten Leben.«
Anna Weiss, FAS, 15. März 2026
»Wer Dana von Suffrins politischen Humor mag, wird ›Toxibaby‹ als wildwitziges Stück Literatur feiern.«
Carsten Otte, taz Online, 14. März 2026
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Nochmal von vorne

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Was hält eine Familie zusammen, in der es nur Fliehkräfte zu geben scheint und alles darauf hinausläuft, dass etwas zu Bruch geht? Am Ende nur die eigene Geschichte. Dana von Suffrin hat einen virtuosen Roman über modernes jüdisches Leben zwischen München und Tel Aviv geschrieben.

Der Tod ihres Vaters und die Auflösung seiner Wohnung bringt für Rosa vieles in Bewegung, bei dem sie eigentlich froh war, dass es geruht hatte. Denn die Geschichte der Familie Jeruscher ist ein einziges Durcheinander aus Streitereien, versuchten oder gelungenen Fluchten, aus Sehnsüchten und enttäuschten Hoffnungen und dem vergeblichen Wunsch, irgendwo heimisch zu werden. Nun ist alles wieder da: die Erinnerungen an ihre irrwitzige Kindheit in den 90ern, an das Scheitern der Ehe der Eltern und die Verwandtschaft in Israel, aber auch ihre verschwundene ältere Schwester, mit der sie aus gutem Grund gebrochen hatte. 

Kraftvoll und mit großartigem schwarzen Humor erzählt Dana von Suffrin von einer deutsch-jüdischen Familie, in der ein ganzes Jahrhundert voller Gewalt und Vertreibung nachwirkt – und von zwei Schwestern, die sich entzweien und wieder versöhnen, weil es etwas gibt, das nur sie aneinander verstehen.

 

 

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