Taube und Wildente

Roman | »Ein unerhörtes Stück Literatur über Liebe, Kunst und Verrat samt glorioser Pointe.« Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung
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Inhaltsangabe

»Mosebachs Sprache ist ein farbiges Fest.« Michael Maar

Sprachgewaltig, bildstark, stimmungsvoll: Martin Mosebach, Spiegelbestsellerautor und Büchner-Preisträger, erzählt in diesem Roman einer Ehe, der zugleich der Roman eines Gemäldes ist, von Schuld und Versöhnung, Liebe und Verlust.

Wie jedes Jahr verbringt die Familie Dalandt den Sommer auf ihrem Landsitz in der Provence. Die Hitze macht träge, in der Zypresse zirpen Zikaden, und jeden Morgen läuft die Hausherrin im Nachthemd durch den Garten zum Pförtnerhaus, wo der Verwalter sie erwartet. Ihr Mann ist durch eine eigene verhängnisvolle Beziehung abgelenkt. Da entzündet sich ein Ehestreit an »Taube und Wildente«, einem Stillleben aus dem 19. Jahrhundert. Was hat es mit dem zinnoberroten Punkt in seinem Zentrum auf sich, macht der es nicht zu einem modernen Meisterwerk? Aber die Frau will es verkaufen, die Spannung zwischen beiden wächst.

Martin Mosebach, der menschliche Schwächen schildert wie kein zweiter, malt mit Wörtern. Ein flammender Roman über Kunst, Liebe und Verrat.

"Martin Mosebach ist ein spektakulär guter Erzähler.“ (Alexander Wasner, SWR 2 „Lesenswert“)

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.10.2022
  • Autor/Autorin: Martin Mosebach
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/27 mm
  • Seitenanzahl: 336
  • ISBN: 9783423280006
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Über den Abgrund in einer Ehe, über Schönheit, Verdammnis und Verlust
  • Virtuos und fesselnd erzählt von einem der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart
  • Ein literarisches Epitaph für ein Bild, das bei einem Feuer verbrannt ist
Pressestimmen
»Himmel und Hölle, Leben und Kunst, Liebe und Ehe, Ethik und Ästhetik, Totem und Tabu: Der raffinierte Erzähler Mosebach weist in seinem Roman den Weg in eine andere Moderne.«
Richard Kämmerlings, Die Welt, Literarische Welt, 4. Dezember 2022
»Martin Mosebach ist ein Meister des fein ausgemalten gesellschaftlichen Tableaus, und auch in seinem neuen Roman führt er in sprachlich elaborierter Weise Konflikte, Intrigen und Selbstbetrug innerhalb der vermeintlich feineren Gesellschaft vor.«
SWR Bestenliste, 1. Dezember 2022
»Martin Mosebach legt nach dem genialen Roman "Krass" mit "Taube und Wildente" einen wunderbar metaphysischen Ehe- und Familienroman vor: Tiefsinnig, realistisch und berührend.«
Stefan Meetschen, Die Tagespost, 24. November 2022
»Ein Sommer auf dem Lande und gefährliche Liebschaften. Nie war Mosebach so frivol und so spannnd.«
Ulrich Greiner, Die Zeit, 17. November 2022
»Provence, ein altes Landhaus, das uralte Drama des Menschlichen, ein stilistischer Lesegenuss von hohem Rang.«
Iris Radisch, Die Zeit, 17. November 2022
»Taube und Wildente“ ist ein raffinierter Gesellschaftsroman – und zugleich ein Buch, das darüber reflektiert, wie sich schale oder grausame Wirklichkeit zur Kunst sublimiert. (...) Mit ihrer Schattierungskunst ist Mosebachs Sprache ein Instrumentarium, das gerade widrige Eindrücke vermittelt.«
Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 12. November 2022
»Ein großer Niedergangsroman. (...) Wie einst bei Thomas Mann reicht auch bei Mosebach der Verfall weit über die Familie hinaus, und seine Sprache nimmt den Leser beinahe ähnlich gefangen wie die des Großmeisters aus Lübeck.«
Peter Mohr, Abendzeitung (München), 8. November 2022
»Martin Mosebach versteht es, eine Atmosphäre des Verfalls zu evozieren, mit einer Sprache, die durch außergewöhnliche Präzision wirkt und die ohne großes Pathos auskommt.«
Peter Mohr, Abendzeitung, 8. November 2022
»Ein kleines Meisterwerk.«
Ronald Pohl, Der Standard, 4. November 2022
»Gekonnt inzeniert Mosebach in der tragikomischen Ehekomödie die kleinen Bosheiten, die versteckten Seitenhiebe, das beredte Schweigen bei Tisch.«
Johannes von der Gathen, Dresdner Neueste Nachrichten, 2. November 2022
»In einer hypnotischen, kunstvollen Komposition porträtiert der Frankfurter Schriftsteller eine Gesellschaft und Zeit, die im permanenten Reizzustand lebt. (...) ein stilistisches Glanzstück.«
Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 22. Oktober 2022
»Martin Mosebach schildert die von Schuld, Sünde und Laster durchwirkten Geschehnisse mit feinster psychologischer Beobachtungsgabe, die die Dualität zwischen Verborgenem und Offengelegtem, zwischen individuellem Gewissen und geteilten Konventionen (...) sorgsam nachzeichnet. (...) ein ungeheures ästhetisches Vergnügen.«
Sibylle Anderl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Oktober 2022
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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