Die wilden Ecken im Garten
"Sita Maria Frey erzählt so feinfühlig und so wahrhaftig über ein Thema, bei dem vielen Familien die Worte fehlen. Gäbe es diese Geschichte nicht, sie müsste dringend geschrieben werden.“ Vera Zischke über "Die wilden Ecken im Garten"
Großmutter, Tochter, Enkelin: zwischen altem Schmerz und dem Glück, das in wilden Ecken erblüht
Sita Maria Frey hat mit »Die wilden Ecken im Garten« einen wunderschönen Roman geschrieben: über Neurodivergenz in der Familie, über Mütter und Töchter, über die Kraft der Vergebung und über das Wunder einer zweiten Chance.
Als ein Mitarbeiter vom Freiburger Jugendamt der 62-jährigen Dora ein Baby überreicht, sind die Erinnerungen an die Hilflosigkeit und Überforderung sofort zurück. Ihre Tochter Maya hatte so viele Probleme. Wie soll Dora nun für ihre ihr bis dahin unbekannte Enkelin sorgen? Für ihr letztes Lebensdrittel wollte Dora die Stille des Gartens, den stetigen Wandel aus Wachsen und Vergehen, die Beständigkeit der Erde. Doch während Jasmin zwischen Frühlingsregen, Kirschblüten und feuchter Erde heranwächst, erkennt Dora etwas in der Art, wie Jasmin die Welt erlebt. Eine Art so intensiv und so missverstanden. Ist Jasmin also kein Unglück, sondern die Chance zu verstehen, was die Frauen der Familie seit Generationen voneinander entfremdet hat? Und kann tiefverwurzelter Schmerz auch etwas Neues werden?
Emotionaler Generationenroman mit atmosphärischem Natur-Setting
In Doras Garten spiegeln sich die Zustände der Seele, vom lebenspendenden Regen bis zur Hoffnung, die in zarten Knospen keimt. Und während zwei Frauen um Selbstbestimmung ringen, öffnet ein kleines Mädchen Türen, die jahrzehntelang verschlossen waren.
Nach Sita Maria Freys Debüt »Tage wie Salzwasser« kommt hier ein neuer, wunderbarer Roman für Leser*innen von Vera Zischke, Ewald Arenz oder Dörte Hansen.
»Ganz wunderbar!« Rudi Novotny, DIE ZEIT über Tage wie Salzwsaser












