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Roman
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Inhaltsangabe

»Es gibt Menschen, die sind geborene Geschichtenerzähler. Christian Berkel ist so einer.« emotion

»Ich schloss die Augen. Minutenlang schlug mein Herz bis zum Hals. Ich lebte in einem Schloss in Frankreich, es gab vorzügliche Speisen, ein Pierrot deckte den Tisch und räumte ihn wieder ab. Ich hatte zwei Brüder gewonnen, dazu sechs Hunde in einem verwilderten Park.«

Mitreißend und berührend erzählt Christian Berkel den Roman seiner Kindheit und Jugend: eine Geschichte über die Zerrissenheit, den Aufbruch und das Abnabeln – und nebenbei eine Hommage an die Literatur, die Freundschaft und die Liebe.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.05.2025
  • Autor/Autorin: Christian Berkel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Ullstein Buchverlage
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/128/36 mm
  • Seitenanzahl: 384
  • ISBN: 9783550200526
Darum lohnt sich dieses Buch

Weit über eine halbe Million verkaufte Exemplare von Der Apfelbaum und Ada

Pressestimmen
»Ein intensiver Entwicklungsroman…Paris spiegelt zurück, was im Text angelegt ist: die Suche nach Zugehörigkeit. Die Stadt antwortet nicht, sie stellt Fragen. Und diese Fragen, sie bohren nach innen: Deutschsein, Judentum, katholische Taufe, Begehren und Scham. Identität erscheint hier oft widersprüchlich.«
Christian Batzlen, SWR, 12. September 2025
»Klug, bewegend, ein Roman, der nachhallt.«
Ulrike Schädlich, Freundin, 10. Juli 2025
»Mit seinem autofiktionalen Roman setzt Berkel Mosaiksteine seiner Familienvergangenheit zusammen, denkt nach über die deutsche Nachkriegsgeschichte, über Schuld, Verantwortung. Aber auch über eine unbeschwerte Jugend in Frankreich, [...] ein kulturelles Feuerwerk aus Sprache, Musik, Theater und Literatur.«
Claudia Christophersen, NDR Klassik à la carte, 30. Juni 2025
»In seinem dritten autofiktionalen Roman erweist sich Berkel als gewandter Erzähler, der souverän von seinen Jugendjahren in Berlin und Paris erzählt und dabei nie dem süßen Gift der Nostalgie erliegt.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 25. Juni 2025
»Sehr spannend, sehr unterhaltsam und vor allem mit viel Gefühl und Liebe zu seinen Charakteren erzählt.«
Margarete von Schwarzkopf, Domradio, 16. Juni 2025
»Ein klassischer Entwicklungsroman, der die Leser auf eine emotionale und inspirierende Reise mitnimmt. Wer sich für Lebensgeschichten interessiert, die persönliche und historische Aspekte miteinander verweben, wird in ›Sputnik‹ eine faszinierende Lektüre finden.«
Sven Trautwein, 24Books, 12. Juni 2025
»›Sputnik‹ ist ein literarisches Schauspiel eines im besten Sinne des Wortes ›Kreativen‹.«
Sabine Zaplin, BR Neues vom Buchmarkt, 11. Juni 2025
»Christian Berkel schafft es bravourös, Wirklichkeit und Illusion in einem Cocktail zu vermischen. Die Technik der Verfremdungseffekte, die Bertolt Brecht in die Welt der Literatur einführte, beherrscht er perfekt. Ein weiteres Mal entpuppt er sich hier als Meister der autofiktionalen Prosa.«
Ulf Heise, MDR Kultur Unter Büchern, 6. Juni 2025
»Ebenso fantasievoll wie sorgsam, so elegant wie lebhaft ist der Stil von Christian Berkel. (...) Hier erzählt einer, der einen Glutkern großer Menschenliebe und Herzlichkeit in sich hat.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 4. Juni 2025
»Mal tiefgründig, mal humorvoll, flüssig und mit Poesie formuliert.«
Hörzu / Gong, 2. Juni 2025
»Ein Entwicklungsroman, der nach seiner TV-Adaption ruft. Anrührend, nie rührselig.«
Marc Reichwein, Welt / Welt am Sonntag, 1. Juni 2025
»Die Geschichte seines Lebens klingt wie unmittelbar aus einem Buch entsprungen.«
Michael Schacht, Bild am Sonntag, 25. Mai 2025
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

Weitere Bücher von Christian Berkel

Der Apfelbaum

€14,99

»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben. Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuellen jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende steht die Geschichte zweier Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.

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