Das Kätzchen ist eigentlich ein Kater und heißt Spiegel, weil sein Fell so wunderbar glänzt. Aber als seine Wohltäterin stirbt, geht es mit ihm bergab. Da es nun selbst sehen muss, wo es etwas zu essen bekommt, magert es ab, läuft schließlich struppig und mit stumpfem Fell umher. Der Magier Pineiß benötigt, um sein Metier ausüben zu können, unbedingt Katzenschmer und macht Spiegel ein Angebot: Er soll einen Kontrakt unterzeichnen, der Leckereien in Hülle und Fülle verheißt, ihn aber nach dem nächsten Vollmond das Leben kosten soll. Der geschwächte Kater lässt sich auf diesen teuflischen Plan ein, aber der Angeschmierte ist am Ende der Hexenmeister …. Kellers berühmtes Tiermärchen, 1856 in der Novellensammlung Die Leute von Seldwyla veröffentlicht, erscheint erstmals als illustrierte Ausgabe in der Insel-Bücherei – mit hinreißenden Bildern von Joelle Tourlonias.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 10.03.2020
Autor/Autorin: Gottfried Keller
Reihe: Insel-Bücherei, Teil 2039
Einband: Hardcover
Auflage: 1
Verlag: Insel Verlag
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 220/138/10 mm
Seitenanzahl: 72
ISBN: 9783458200390
Pressestimmen
»Gottfried Kellers Klassiker der gehobenen Katzen-Literatur macht auch heute noch Spaß – nicht allein Miez-Freunden.«
Roland Gutsch, Nordkurier, 11. Mai 2020
»Schön an diesem Märchen ist nicht nur seine wundervolle poetisch-realistische Sprache, sondern auch, dass es sich losgelöst von Kellers Seldwyla-Novellenzyklus mit seinen ›zehn Lebensbildern‹ lesen lässt.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 7. Mai 2020
»Herrlich altmodisch erzählt und wunderschön illustriert.«
Salzstreuner, 18. April 2020
Herstellerinformationen
Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG Torstr. 44 10119 Berlin DE
Schon der Titel von Kellers zweiter bedeutender Novellensammlung nach den Leuten von Seldwyla zeigt das Besondere: Es geht nicht mehr um die imaginäre Schweizer Landschaft und einen bewußt unbestimmbaren Ort, sondern um die entschiedene Hinwendung zur geschichtlichen ‚Realität’.
Diese Edition folgt konsequent der letzten von Keller noch einmal korrigierten und überwachten Auflage von 1883 und teilt wichtige Varianten aus Handschriften oder Druckvorlagen mit. Ein umfangreicher Kommentar zeigt minutiös die enge Verflechtung der Züricher Novellen mit der historischen Situation, aus der heraus sie entstanden.
Der grüne Heinrich ist einer der bedeutendsten Bildungsromane der Weltliteratur. Er erzählt die Lebensgeschichte eines Künstlers, der sich allen äußeren Widerständen zum Trotz behaupten will und letztlich doch scheitert. Keller hat in diesem Roman wesentliche Elemente seines eigenen Lebens gestaltet. Dem jahrzehntelangen Ringen um den Grünen Heinrich verdanken wir zwei Fassungen, die sich so weitgehend voneinander unterscheiden, daß sie als selbständige Werke gelten müssen. Die erste, die „zypressendunkle“ Fassung, 1854/1855 erschienen, zeigt gegenüber der zweiten von 1879/1880 den unmittelbareren, subjektiveren, auch stärker zeitkritischen Bezug zur eigenen Gegenwart des Autors.
Zum ersten Mal seit über 70 Jahren legt diese Edition einen authentischen Text des Grünen Heinrich in seiner ersten Fassung vor und erläutert im Kommentar die großen Zusammenhänge des Werks: Kellers Hauptwerk in der ersten Fassung: subjektiv, „zypressendunkel“ und zeitkritisch - erste Edition der ersten Fassung seit über 70 Jahren - die Bezüge zwischen Roman und Kellers Leben: erschlossen durch Quellentexte und Kommentar
Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek – Arbeitstexte für Schule und Studium« bietet Gottfried Kellers Novelle Romeo und Julia auf dem Dorfe, einen Anhang mit zeitgenössischen Dokumenten zur Rezeption und einen Kommentar, der alle für das Verständnis des Textes notwendigen Informationen enthält.
Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek - Arbeitstexte für Schule und Studium« bietet nicht nur Gottfried Kellers Novelle Kleider machen Leute, sondern auch zahlreiche Materialien sowie einen Kommentar, der alle für das Verständnis notwendigen Informationen enthält: eine Zeittafel, die Entstehungs- und Textgeschichte, ausführliche Hinweise zu den literaturgeschichtlichen, historisch-politischen und ästhetischen Voraussetzungen der Novelle, die zeitgenössische Rezeption, einen Forschungsüberblick, Literaturhinweise sowie detaillierte Wort- und Sacherläuterungen.
Mit der Erzählung Ursula setzte Gottfried Keller seiner Heimatstadt Zürich und der Zürcher Reformation ein literarisches Denkmal. Passend zum 200. Geburtstag des großen Schweizer Schriftstellers am 19. Juli und 500 Jahre nach Beginn Reformation hat Hannes Binder die Novelle spektakulär illustriert.
»Wenn die Religionen sich wenden, so ist es, wie wenn die Berge sich auftun …« Das 16. Jahrhundert steht in der Schweiz im Zeichen der Reformation. Mittendrin: Der Söldner Hansli Gyr und die Nachbarstochter Ursula, deren Heirat eigentlich schon ausgemachte Sache war. Doch als Hansli aus dem Krieg in die Heimat zurückkehrt, steht auf einmal der Glaube zwischen den beiden.
Denn Ursula hat sich den Täufern angeschlossen, die neben Glaubensfreiheit auch die strikte Trennung von Kirche und Staat fordern. Hansli selbst begeistert sich dagegen für die Lehren des Reformators Huldrych Zwingli, auf dessen Drängen hin die Anhänger der Täuferbewegung verfolgt werden – viele von ihnen wurden in der Limmat ertränkt.
Ursula, erstmals 1877 als Teil der Züricher Novellen erschienen, erzählt eine tragische Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund einer Zeit, die für die heutige Schweiz von größter Bedeutung ist. Die einzigartigen Illustrationen des Züricher Künstlers Hannes Binder verleihen Kellers Erzählung eine neue Tiefe und ziehen die Leser mitten hinein in die mal grotesken, mal berauschenden Wirren des 16. Jahrhunderts.