Solidarität als Praxis

Die Roten und Schwarzen Hilfen in den langen 1970er Jahren
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Inhaltsangabe
Rote und Schwarze Hilfen entstanden als lokale Gruppen zu Beginn der 1970er Jahre in Westberlin und zahlreichen Städten der Bundesrepublik. Ihre Aktivist:innen verstanden sich als Teil einer gemeinsamen Solidaritätsbewegung der »Neuen Linken«. Innerhalb dieser Bewegung verhandelten sie die Frage, mit wem und auf welche Weise Solidarität geübt werden sollte: mit den sozialen Randgruppen in den Städten oder dem Proletariat in den Betrieben, mit den Inhaftierten der Roten Armee Fraktion oder aber allen Insass:innen der Gefängnisse? Sie veranstalteten Demonstrationen, besetzten Häuser, schickten Lebensmittelpakete in die Gefängnisse und unterstützten einzelne Gefangene dabei, der Haft zu entkommen. Anhand zahlreicher Quellen – darunter Publikationen der Roten und Schwarzen Hilfen, Ermittlungsakten und »Oral History« – untersucht Dominik Aufleger die Praktiken der RSH in den langen 1970er Jahren und rekonstruiert Wandlungsprozesse der Solidaritätspraxis – von der studentisch geprägten APO der späten 1960er über die sich fraktionierende »Neue Linke« der 1970er bis hin zu den »Neuen Sozialen Bewegungen« der frühen 1980er Jahre.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.03.2026
  • Autor/Autorin: Dominik Aufleger
  • Reihe: Zeitgeschichte
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: PDF
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 11 MB
  • Verlag: CAMPUS VERLAG
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 534 Seiten
  • ISBN: 9783593462196
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  • Kompatibilität: Lesbar auf Geräten und Apps mit PDF-Unterstützung.
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