Legende vom Glück des Menschen
Große Rahmenbedingungen oder private Begegnungen, kleine Gesten und Zufälle – wovon hängt das Glück ab? Der Debütroman der preisgekrönten Autorin.
Nach der Wende findet die junge Erzählerin im Nachlass der Großeltern ein Buch, das ihr Großvater zu einem Betriebsjubiläum geschenkt bekommen hat. Ein Fotoband von 1968, der »Vom Glück des Menschen« heißt, komponiert und betextet von Rita Maahs und Karl Eduard von Schnitzler. Die Anmaßung eines politisch verordneten Glücks irritiert die Enkelin. Wie kann ein Staat auf die Idee kommen, seinen Bürger vinnen und Bürgern vorzuschreiben, wie sie glücklich werden? Anhand weiterer Fundstücke aus dem Nachlass beginnt sie zu rekonstruieren, wie sich ihre Großeltern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg kennenlernten, heirateten und sich nach dessen Ende fast wie Fremde gegenüberstanden, wie ihr Vater und ihre Mutter in der DDR beruflich aufstiegen und wie sie, die Erzählerin selbst, und ihr älterer Bruder den Mauerfall und die Zeit danach erlebten.













