Schlagworte, die Geschichte machen

Wie Parolen von »Stunde Null« bis »Wir schaffen das« Deutschland veränderten
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Inhaltsangabe

Bruno Preisendörfer erzählt 80 Jahre deutsche Geschichte neu. Ob Rentenfrage, Migration, Klimawandel oder Frauenfußball: Mit klugem Witz und erzählerischem Gespür zeigt Preisendörfer, wie die Parolen und Entscheidungen von gestern die Realität von heute formen.

Wer hat nicht sofort den Sound von John F. Kennedys legendärem »Ich bin ein Berliner« im Ohr – ein Satz, der wie ein spontanes Bekenntnis wirkte, tatsächlich aber im Büro von Willy Brandt sorgfältig geprobt wurde. Ganz anders: Günter Schabowskis legendäres »sofort, unverzüglich«, das 1989 den Mauerfall einleitete – und Honeckers vollmundige Behauptung, die Mauer werde »in 50 oder 100 Jahren noch stehen«, Lügen strafte.

Preisendörfers Buch öffnet überraschende Perspektiven auf bekannte Wendepunkte und dekonstruiert Mythen wie das »Wirtschaftswunder« oder das »Wunder von Bern«. Ein kluges und unterhaltsames Buch – für alle, die Geschichte neu lesen wollen. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.03.2026
  • Autor/Autorin: Bruno Preisendörfer
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 219/150/32 mm
  • Seitenanzahl: 432
  • ISBN: 9783869712925
Darum lohnt sich dieses Buch

Bestsellerautor Bruno Preisendörfer erzählt anhand von15 prägenden Parolen, die wir alle kennen, 80 Jahre deutsche Geschichte neu

Pressestimmen
»Unglaublich einprägsam und anschaulich …. ein sehr spannendes und sehr gut zu lesendes Geschichtsbuch… ich habe es in einem Zug durchgelesen.«
Maike Albath, DLF Kultur Lesart, 2. Mai 2026
»Seit Jahrzehnten taucht Bruno Preisendörfer regelmäßig in akribischer Recherchearbeit in die deutsche Geschichte ab, um dann mit einem neuen faszinierenden Sachbuch wieder aufzutauchen, jeweils mit einem ganz spezifischen Blickwinkel.«
Bernd Lechler, SWR, 22. April 2026
»Bruno Preisendörfer erzählt von Vorgeschichte, Kontext und Folgen, wie er folgend die einschlägigen Schlagworte in ihren Zusammenhängen rekapituliert, die vielversprechenden wie die sprücheklopfenden, mythische wie peinliche.«
Erhard Schütz, Der Freitag, 2. April 2026
»Eine besondere Zutat sind persönlich private Verortungen, meistens am Ende des Kapitels. Das ist eine echt charmante Idee. Ich habe förmlich darauf gelauert beim Lesen.«
Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 25. März 2026
»In Summe ist die Geschichte der Schlagworte eine deutsch-deutsche Geschichte der letzten 80 Jahre. Es gibt Schlagworte zu allen wichtigen gesellschaftlichen Themen. Beim Lesen fallen die Verknüpfungen zwischen den Themen auf. Fragen wie: Wer gehört eigentlich zu uns? Wie wird Wohlstand verteilt? Wie gehen wir mit der Zukunft der kommenden Generationen um?«
radio eins Die Literaturagenten, 22. März 2026
»Preisendörfers Buch ist keine reine Schlagwortphilologie – die kriegt man auch, aber nur als Tortenboden, auf dem wieder mal Seite für Seite interessante Details serviert werden.«
Matthias Heine, Die Welt, 17. März 2026
»Seite für Seite interessante Details.«
Die Welt am Sonntag, 6. März 2026
Herstellerinformationen
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Es gibt diese Sätze, die jeder kennt. Kein Wunder, dass sie unser Weltbild bis heute beeinflussen. Nur: Kaum jemand weiß, woher sie stammen, wie sie ursprünglich gemeint waren – und was ihnen im Laufe der Zeit zugestoßen ist. Bruno Preisendörfer begibt sich auf eine erstaunliche und spannende Spurensuche.

Berühmten Zitaten geht es oft wie literarischen Figuren: So wie diese ihren Herkunftsbüchern entlaufen, verlassen jene ihre Entstehungskontexte und beginnen bei ihrer jahrhundertelangen Wanderung durch die Köpfe der Menschen ein Eigenleben. Manche werden dabei fett vor Bedeutungen, die sie ursprünglich gar nicht hatten, andere magern bis zur Bedeutungslosigkeit ab. 

Manchmal richtet das kaum Schaden an, wie bei der Behauptung, über Geschmack ließe sich nicht streiten; die Konsequenzen können jedoch auch äußerst unheilvoll sein, wie bei Darwins »Überleben des Stärksten«; mitunter wird ein Satz auch einem Autor untergeschoben, obwohl der ihn nie geschrieben hat. Von wem stammt noch gleich »Zurück zur Natur« …?

Immer wieder schlägt Preisendörfer elegante Haken zu Kuriosem und Unerwartetem. So wird sein Buch zu einem ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Wunderding irgendwo zwischen philosophischem Handbuch, historischem Panoptikum und zeitdiagnostischem Essay.

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