
Schlag zu, sagt das Glück
Preis vom Verlag gesenkt
Inhaltsangabe
»Eine Entdeckung.« Le Monde
Mila flieht vor dem postsowjetischen Chaos nach Paris, doch obwohl sie in Moldawien Akademikerin war, ist sie im europäischen Westen höchstens als Reinigungskraft gefragt. Die Flasche wird zu ihrer einzigen Heimat – denn ihre ursprüngliche Heimat gibt es nicht mehr. Doch Mila erinnert sich: An ihre Kindheit und an ihren ehrgeizigen Vater, der sie schon jung mitnimmt in verrauchte Cafés und in Künstlerkreise, dem ein Leben als Intellektueller jedoch verwehrt bleibt; und an ihre wichtigste Beziehung, eine Dreiecksliebesgeschichte, in der Eifersucht, Manipulation und Exzesse immer wieder hochkommen.
Ein Roman über weibliche Selbstbehauptung zwischen Ost und West und die harte Realität von Exil und Sehnsucht, dessen lakonisch-poetischer Ton schmerzhafte Wahrheiten einfängt – und selbst eine metaphysische Heimat bietet in der Heimatlosigkeit einer Entwurzelung.
»Talent, ja, überfließendes Talent: Hier ist eine Schriftstellerin, die man im Auge behalten sollte.« El Periòdico
»Die Sicht der Autorin auf Menschen und ihre Lebenswege ist niemals einseitig.« Buchkultur
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 16.09.2026
- Autor/Autorin: Tatiana Tîbuleac
- Format: E-Book
- Dateiformat: EPUB
- Kopierschutz: Wasserzeichen
- Dateigröße: 848 KB
- Verlag: AUFBAU DIGITAL
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 9783841241733
- Lieferung: Sofort per Download
- Hinweis: Sofort per Download lieferbar. Kein physischer Versand.
- Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
CineBuch-Redaktion
Unsere Einschätzung
Mila flieht aus dem postsowjetischen Moldawien nach Paris, wo ihre akademische Bildung kaum zählt und nur Reinigungsarbeit bleibt. Alkohol wird zum Ersatz für verlorene Heimat. In Erinnerungen kehrt sie zum ehrgeizigen Vater, zu Künstlercafés und zu einer zerstörerischen Dreiecksbeziehung zurück. Ost und West, Bildung und soziale Wirklichkeit treffen in einer lakonischen Geschichte der Entwurzelung aufeinander.
»Schlag zu, sagt das Glück« ist kein gefälliger Parisroman, sondern ein harter Blick auf Exil, Sucht und weibliche Selbstbehauptung. Der poetisch-knappe Ton lässt Widersprüche stehen und vermeidet eine einfache Opfererzählung. Leser literarischer Migrationsgeschichten finden eine starke, unbequeme Stimme; romantische Metropolenträume oder eine geradlinige Aufstiegsgeschichte bietet das Buch bewusst nicht.
War dieser Bereich hilfreich? Ein Klick hilft uns, diesen Bereich weiter zu verbessern.
Herstellerinformationen











