Regeln

Eine kurze Geschichte | Über die Regeln unseres Lebens
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Inhaltsangabe

Regeln ordnen fast jeden Aspekt unseres Lebens. Sie legen unsere Arbeitszeiten fest, bestimmen unser Verhalten im Straßenverkehr und ob es angebracht ist, zur Begrüßung die Hand zu geben oder die Wange hinzuhalten. Regeln organisieren die Riten des Lebens von der Geburt bis zum Tod. Nicht alle Regeln, die wir haben, mögen uns gefallen, und manche, die uns abgehen, sehnen wir herbei. Doch keine Kultur kann ohne sie auskommen.

In ihrem reich bebilderten Buch zeichnet die Historikerin Lorraine Daston nach, wie sich Regeln in der westlichen Tradition seit der Antike entwickelt haben. Sie dokumentiert deren verwirrende Vielfalt anhand einer Fülle von Beispielen – von juristischen Traktaten über Militärhandbücher bis hin zu Kochrezepten –, entdeckt aber auch, dass es nur wenige Grundarten gibt, die über die Zeiten Bestand hatten: Algorithmen, Gesetze und Modelle. Und sie zeigt, wann Regeln funktionieren, wie sie sich verändern können und warum einige philosophische Fragen zu Regeln so alt sind wie die Philosophie selbst, andere hingegen so modern wie Rechenmaschinen. Ein souverän geschriebenes, fesselndes Buch über die Zwänge, die uns leiten – ob wir es wissen oder nicht.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 31.10.2023
  • Autor/Autorin: Lorraine Daston
  • Übersetzung: Michael Bischoff (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/146/38 mm
  • Seitenanzahl: 432
  • ISBN: 9783518588048
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Von einer der renommiertesten Historikerinnen der Gegenwart
  • Reich bebildert, mit Geschichten über Regeln aus mehr als 2000 Jahren
  • Die ganze Welt der Regeln, vom Bauen und Beten, Malen und Kochen, Kalkulieren und Regieren
Pressestimmen
»Grundsätzlich hält sich die Neuzeithistorikerin eher mit großen Thesen zurück. Ihr Denken lebt vielmehr vom genauen Quellenstudium. ... Sie erzählt detailliert, wie von der Antike über Aufklärung und Neuzeit bis in die Moderne gearbeitet, gelernt und Wissen für künftige Generationen festgehalten wurde.«
Eva Murašov, Der Tagesspiegel, 5. Dezember 2023
»... sehr erhellend, und zwar sowohl was die Zubereitung von Pudding angeht als auch das Völkerrecht im Krieg.«
Hannah Lühmann, WELT AM SONNTAG, 3. Dezember 2023
»Zwischen Regelfolgen und Regelbruch steckt so manche emotionale Diskussion. Dieses Buch liefert dafür aufschlussreiche Grundlagen.«
Sibylle Anderl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. November 2023
»Faszinierend. Daston schreibt mit augenzwinkerndem Esprit.«
The Wall Street Journal
»Ein schönes Buch für unruhige Zeiten. ... Am Ende von Dastons Buch stellt sich ein Gefühl der Klarheit darüber ein, wie über Regeln zu denken ist, aber auch ein Anflug milder Verzweiflung darüber, auf welche Art von Regeln man hoffen kann.«
The New Yorker
»Ein souverän geschriebenes, fesselndes Buch über die Zwänge, die uns leiten – ob wir es wissen oder nicht. Genial.«
Studiosus Intern Bücherschau
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Ausgangspunkt dieser zum Standardwerk gewordenen Studie ist ein Kernbegriff der neuzeitlichen Wissenschaft. Objektivität, so zeigt sich, hat eine Geschichte, die voller Überraschungen steckt. Lorraine Daston und Peter Galison zeichnen sie nach, vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und zeigen unter anderem, dass die Herausbildung eines solchen erkenntnistheoretischen Ideals mit alltäglichen Praktiken der Herstellung wissenschaftlicher Bilder einhergeht. Ihr opulent illustriertes Buch richtet sich an alle, die sich für den wissenschaftshistorisch wie wissenschaftstheoretisch zentralen Begriff der Objektivität interessieren – und dafür, was es heißt, mit wissenschaftlichem Blick auf die Welt zu schauen.

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