Pferde stehlen

Roman
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Verfilmt von Hans Petter Moland und mit dem Preis für die beste internationale Literaturverfilmung 2019 ausgezeichnet!

Trond ist 67 und zieht sich nach Ostnorwegen zurück. Als ein Nachbar auftaucht, holen ihn die Ereignisse jenes Sommers vor mehr als fünfzig Jahren ein. Damals verbrachte er die Ferien mit seinem Vater in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Es ist eine Gegend, in der man Pferde stehlen kann. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis des Vaters.
»Eine wunderschön erzählte Geschichte über die Liebe und das Glück, das Jungsein und das Alter, die Natur und die Einsamkeit. Das Schönste wäre, wenn einer auf die Idee käme, dieses Buch zu verfilmen. Das wäre ein Film, bei dem man ein bisschen weinen würde, aber gleichzeitig auch den Daumennagel anknabberte, weil es so spannend ist.«
Christine Westermann, WDR
»›Pferde stehlen‹ ist ein elegischer Vaterroman, aber auch eine poetische Huldigung an die nordische Natur.« Neue Züricher Zeitung
»Eine ruhige, kraftvolle Prosa.« Die Zeit
»Eindringlicher als Per Petterson kann man von Leuten in ihrer Landschaft nicht erzählen.« Süddeutsche Zeitung

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.02.2008
  • Autor/Autorin: Per Petterson
  • Übersetzung: Ina Kronenberger (aus dem Norwegischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 13. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783596175185
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Im Kielwasser

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Mit einem waghalsigen Sprung erobern Arvid und sein älterer Bruder eine gefährlich schwankende Eisscholle, balancieren sich aus und lassen sich aufs offene Meer treiben. Am Ufer steht ihr Vater und ruft sie vergeblich zurück.
Dies ist eine der Kindheitserinnerungen, die Arvid immer wieder heimsuchen. Fast sechs Jahre ist es her, dass Arvids Vater bei einem Schiffsbrand ums Leben kam, zusammen mit seiner Frau und den beiden jüngsten Söhnen. Nur Arvid, 43, Schriftsteller, und sein älterer Bruder sind übrig geblieben. Doch die alte Vertrautheit zwischen den Geschwistern will sich nicht wieder einstellen, zu sehr sind sie in ihrer Trauer gefangen. Erst nach und nach lernt Arvid, mit den ambivalenten Gefühlen gegenüber seinem Vater umzugehen, der in fast allem sein Gegenstück war. Schicht um Schicht legt er die Geschichte seiner Familie frei und erfährt dabei, dass auch der Vater zu etwas imstande war, das er ihm nie zugetraut hätte: Leidenschaft und tiefe Verzweiflung.
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