


Passports
Inhaltsangabe
Über die Ungleichheit des Reiseprivilegs
Er ist sowohl Passierschein als auch Beleg für Zugehörigkeit: Der Reisepass ist ein Stück Papier, und doch bestimmt er, wie wir uns durch die Welt bewegen. Als Tochter einer deutschen Mutter in Hamburg aufgewachsen, verfügt Elisabeth Wellershaus selbstverständlich über einen Pass – nicht aber ihr Vater, der aus Zentralafrika nach Spanien migrierte und heute das Land, in dem er lebt, nicht verlassen kann. Ihr Verhältnis ist durch die Ungleichheit des Reiseprivilegs geprägt, das streng darüber bestimmt, wie und wo sie sich sehen können. Und so reist Elisabeth Wellershaus regelmäßig zu ihm.
Entlang einer erneuten Reise, die sie gemeinsam mit Mann und Kindern zu ihrem Vater unternimmt, denkt die Autorin darüber nach, wie Flucht, Migration und Tourismus ineinandergreifen. Sie führt sie an einen der südlichsten Punkte Europas und einen der nördlichsten Afrikas – zu Übergangsorten, an denen Menschen ohne Papiere scheitern und an denen sich entscheidet, was Reisen heute bedeutet. Wer bewegt sich frei durch die Welt? Wer bestimmt über die Beweglichkeit der anderen? Und wie lässt sich eine Zukunft denken, die Grenzen überwindet?
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 28.01.2027
- Autor/Autorin: Elisabeth Wellershaus
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1. Auflage
- Verlag: Ullstein Buchverlage
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 191/118/24 mm
- Seitenanzahl: 208
- ISBN: 9783550204296
- Die hochaktuellen Themen Migration, Herkunft und Privilegien
- Elisabeth Wellershaus war mit Wo die Fremde beginnt für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 nominiert
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