Paris denken – Penser Paris

Deutsch-französische Annäherungen
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Inhaltsangabe
In Paris kommt die Stadt zu Bewußtsein. Keine andere Stadt hat mit vergleichbarer Intensität versucht, ihre eigene Identität in der Literatur zu erfassen. In seinem neuen Buch analysiert Karlheinz Stierle neue Aspekte der Parisliteratur und schlägt dabei einen Bogen bis ins 21. Jahrhundert. Dabei geht es ihm auch um deutsch-französische Interferenzen. So macht er zum Beispiel Peter Handke als den Kolumbus der Pariser Banlieue aus, die dieser in seinem Roman Mein Jahr in der Niemandsbucht beschwört. Er fragt, ob Friedrich Schlegels Vorstellung einer grenzenlos wachsenden Universalpoesie ein Modell war für die Stadtvision Victor Hugos. Stierle erläutert, inwiefern die Begegnung mit Paris Rainer Maria Rilke erst eigentlich zu seiner eigenen dichterischen Sprache geführt hat. Und wie Walter Benjamin in seinem berühmten Passagenwerk die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts entdeckte.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.02.2021
  • Autor/Autorin: Karlheinz Stierle
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 217/137/29 mm
  • Seitenanzahl: 308
  • ISBN: 9783518470879
Darum lohnt sich dieses Buch

Neue Aufsätze zur Paris-Literatur von dem renommierten Romanisten Karlheinz Stierle

Pressestimmen
»Eine vergnügliche Lektüre.«
Cornelia Frenkel, Kultur Joker
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Der Mythos von Paris

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Die Seine mit ihren Quais, Notre Dame, die unverwechselbare Stadtsilhouette – es gibt einen Mythos von Paris, den die Stadt selbst hervorgebracht hat und der ein Teil ihrer Wirklichkeit geworden ist. In seinem Buch Der Mythos von Paris, 1993 erstmals erschienen, ein Klassiker der Paris-Literatur, unverzichtbares Standardwerk für Generationen von Romanistikstudent/inn/en und Frankreichliebhaber/inne/n, geht der renommierte Literaturwissenschaftler Karlheinz Stierle der Entstehung dieses Stadtbewusstseins auf den Grund. Er erzählt erstmals und in beeindruckender Vollständigkeit die Geschichte der Paris-Literatur von der Spätaufklärung bis ins 20. Jahrhundert mit Balzac, Victor Hugo und Charles Baudelaire, aber auch mit deutschen Wahlparisern wie Börne oder Heine. Zugleich führt er seine Leser in diesem fast 1000seitigen Kompendium durch die Pariser Stadtlandschaften, eröffnet ihnen ein Panorama von Straßen, Plätzen, Räumen und unvergesslichen Typen.


»Alles andere als ein intellektueller Reiseführer – obwohl der Leser von manchem Kapitel auch in diesem Sinne profitieren kann. Es ist eine Bilder- und Bewußtseinsgeschichte der Stadt Paris und damit des modernen Großstadtmenschen schlechthin; ein Geschichtsbuch von einer soIchen Materialfülle, das es unmöglich ist, davon auch nur annähernd einen zusammenfassenden Begriff zu geben« Wolfgang Matz, Die Zeit

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