Opfer

Über Verwundbarkeit als Selbstbild
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Inhaltsangabe
Was bedeutete es in der heutigen Gesellschaft, die Opferrolle zu erleben und Verwundbarkeit zu zeigen? Schwäche zu zeigen galt lange als Tabu. Heute kann, wer sich als Opfer sieht, mit Aufmerksamkeit und Empathie rechnen. Sieger und Helden taugen nicht mehr selbstverständlich als Vorbilder. Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter erklärt diesen Wandel mit der weiten Verbreitung psychotherapeutischen Denkens und den vielfältigen Formen der Erinnerung an die Opfer politischer Gewalt. Damit wird die Gesellschaft menschlicher, geht aber das Risiko ein, dass Menschen in der Opferrolle Handlungsfähigkeit und Autonomie einbüßen. Reden wir allzu schnell von Opfern? Müssen wir uns darin üben, Konflikte und Verletzungen als unvermeidliche Erfahrungen zu akzeptieren? Maria-Sibylla Lotter wirft einen kühlen Blick auf eine aufgeregte Debatte.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.03.2026
  • Autor/Autorin: Maria-Sibylla Lotter
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 211/133/24 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783446282278
Darum lohnt sich dieses Buch

Wie kommt es, dass immer häufiger von Opfern und Verwundbarkeit die Rede ist? Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn sich immer mehr Menschen als Opfer erleben? Maria-Sibylla Lotter plädiert dafür, mit starken Begriffen sorgfältig umzugehen.

Pressestimmen
»Ein kluges und differenziertes Buch«. Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 04.06.26 »Das Buch meiner besten Stunden, die ich mit Lektüren verbringe, erklärt so warmherzig wie eisig den politischen und kulturellen Stil unserer Zeit.«
Günter Kaindlstorfer, DLF Andruck
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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