Mein Leben als Frau

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Inhaltsangabe

Die Protagonistin, eine neurotische Großstädterin, kämpft sich durch einen Alltag aus Beruf, kleinen Kindern und einem in der Regel abwesenden Mann. Immer gegenwärtig: patriarchalische Strukturen und ein männlicher Blick, den die Protagonistin internalisiert hat. Jede Woche geht sie zu ihrem Therapeuten Wolfgang G., einem »alten weißen Mann«.

»Mein Leben als Frau klingt zum einen wie ein Witz, denn was soll das sein, dieses Leben als Frau? Das ist eine ziemlich ungenaue Angabe und wirkt anachronistisch. Zugleich ist der Witz aber weiterhin ernst, weil die sogenannte Gesellschaft ihre Zweiteilung in Männer und Frauen mit großem Ernst betreibt, es ist eigentlich ihr Lieblingssport.«

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 03.08.2026
  • Autor/Autorin: Antonia Baum
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Aufl. 2026
  • Verlag: Pfaueninsel
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/135/23 mm
  • Seitenanzahl: 224
  • ISBN: 9783691310269
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Verfilmung in Vorbereitung
  • Für Leserinnen von Katja Oskamp, Rebekka Endler und Sophie Passmann
Pressestimmen
»›Mein Leben als Frau‹ erinnert an Dringendes aus der jüngsten Vergangenheit, das wir gerade verdrängt hatten.«
Süddeutsche Zeitung
Herstellerinformationen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE

Email: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Wenn wir ihn spüren, fühlen wir uns nicht gut. Denn nichts ist so verpönt wie Neid. Und doch ist uns dieses Gefühl nur allzu gut vertraut. Antonia Baum weiß sogar, wie es aussieht: Es ist lila und blau und an den Rändern leuchtet es gelb. In ihrem Versuch über Neid rückt sie der vielleicht menschlichsten aller Todsünden erzählerisch auf den Leib, denn da ist diese Freundin, die alles hat. Auf alles ist die Erzählerin neidisch, ihre Kinder, ihren Mann, ihre Haut, ihre Wohnung. Der Neid frisst sie auf, also vollzieht sie kleine Akte der Aneignung und kleine Akte der Rache. Sie lässt Dinge mitgehen, wenn sie bei ihrer Freundin ist, und immer öfter platziert sie kleine Gemeinheiten. Glücklich macht sie das natürlich nicht. Ein kluger, schonungsloser Text über das Glücksversprechen und die heimliche Antriebskraft unserer Gesellschaft – und die Frage, ob sie uns zerstört oder dazu bringt, über uns hinauszuwachsen.
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