
Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 635)
Marx und Keynes
Inhaltsangabe
Die beiden einflußreichsten Ökonomen der letzten 150 Jahre waren Häretiker der ökonomischen Wissenschaft – sie wußten dies und haben beide doch unübersehbar als Pioniere der politischen Ökonomie Geltung beansprucht. Beiden war klar, daß ihre jeweilige Mission nicht auf den Bereich der Wissenschaft beschränkt bleiben durfte, wenn sie erfolgreich sein sollte. Marx᾿ Diktum, man könne die Philosophie nicht verwirklichen, ohne sie aufzuheben, hat ihr Pendant in Keynes᾿ Vorstellung, daß seine Theorie mit »Politik, Gefühlen und Passionen gemischt« werden müsse, um geeignete Wirkungen hervorzubringen. Kritik an der herrschenden Wissenschaft aber gilt beiden dafür als Voraussetzung.
Durch Gegenüberstellung und Konzentration werden in den hier veröffentlichten Essays die ökonomischen Theorien von Karl Marx und John Maynard Keynes aufgeschlossen und beleuchtet. Harald Scherf legt dar, daß der von beiden jeweils schon in frühen Jahren entworfene Ökonomiebegriff für die Theorien des reifen Werks, deren konkrete Anwendungen und die von ihnen ausgehenden politischen Entwicklungen bestimmend gewesen ist. Auch die Zukunftsperspektiven von Marx und Keynes erweisen sich von ihrem Ökonomiebegriff beeinflußt. Die kritische Auseinandersetzung mit beiden Autoren geschieht – sympathisierend – im Lichte unserer Erfahrung.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 25.09.1986
- Autor/Autorin: Harald Scherf
- Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 635
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: 2
- Verlag: Suhrkamp
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 177/110/10 mm
- Seitenanzahl: 165
- ISBN: 9783518282359
Herstellerinformationen
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0
Weitere Kategorien
- BücherFachbücherWirtschaft











