Mano Der Junge, der nicht wusste, wo er war

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Inhaltsangabe

»Ein dokumentarischer Roman wie ein Mahnmal.« Christine Knödler, NZZ am Sonntag

Er war im KZ, wurde auf den Todesmarsch geschickt und hat überlebt. Befreite französische Kriegsgefangene nehmen sich des Elfjährigen an und bringen ihn nach Frankreich. Sie meinen es gut, als sie ihm einschärfen, er dürfe sich nicht als Deutscher zu erkennen geben und niemandem seinen Namen sagen. Auf die Deutschen sei man in Frankreich nicht gut zu sprechen. Diese Warnung vergisst er nicht, auch nicht, als er mit Menschen zu tun bekommt, die ihm helfen wollen. Unter seinem richtigen Namen aber suchen ihn inzwischen seine Eltern. Auch sie haben überlebt. Und sie werden ihn am Ende finden, denn da gibt es etwas, was ihn identifiziert: die Häftlingsnummer auf dem Unterarm.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.04.2022
  • Autor/Autorin: Anja Tuckermann
  • Altersempfehlung: 14 bis 99 Jahre
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 210/135/29 mm
  • Seitenanzahl: 352
  • ISBN: 9783423627603
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein dokumentarischer Roman nach einer wahren Begebenheit
  • Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach dem eigenen Kind
  • Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis 2009
Pressestimmen
»Wie man Geschichte für junge Menschen am besten aufbereitet, zeigt Anja Tuckermann mit einer meisterhaft gelungenen Mischung aus Sachbuch und Roman über das auf Tatsachen beruhende Schicksal eines deutschen Sinto-Buben am Ende des zweiten Weltkrieges.«
Elisabeth Nikbakhsh, ORF.at, 16. Juni 2022
»Es ist eine fast unglaubliche, aber wahre Geschichte über die Nachkriegswirren,die in diesem Jugendroman eindringlich und zum Glück mit gutem Ende erzählt wird.«
Yango Medien, 1. Juni 2022
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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1943 wird der 9-jährige Hugo mit seinen Eltern, Großeltern und Geschwistern deportiert. Über zwei Jahre verbringt er in Konzentrationslagern. Dr. Mengele quält ihn und einen seiner Brüder mit brutalen medizinischen Experimenten. Im April 1945 wird Hugo befreit. Von all dem vermag er erst als über 60-jähriger zu sprechen. In langen Gesprächen mit der Autorin kamen Stück für Stück die lang verschütteten Erinnerungen zurück. Hugo Höllenreiner wollte junge Menschen aufklären, indem er berichtete, wie es wirklich gewesen ist. Er starb 2015 in Ingolstadt.

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