Vier Geschichten über die Liebe in verschiedenster Form: die Mutterliebe, die durchaus nicht immer uneigennützig ist; die Nächstenliebe, durch die eine Notlage in einen Glücksfall verwandelt werden kann; die körperliche Liebe, die auch selbstlos sein kann, und die romantische Liebe, die sehr wohl ganz realistisch enden kann.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 24.05.2023
Autor/Autorin: Viktorija Tokarjewa
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 841 KB
Auflage: 1
Verlag: DIOGENES
Sprache: Deutsch
Umfang: 224 Seiten
ISBN: 9783257613810
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Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Die Tokarjewa kennt das Leben. Und sie schreibt darüber. Unausweichlich. Mit Kraft, Genauigkeit, Schmerz und Witz.«
Herstellerinformationen
Diogenes Verlag AG Sprecherstrasse 8 8032 Zürich CH
Wer solche Feinde hat, braucht keine Freunde! Fünf Erzählungen über zupackende Frauen und sanftmütige Männer, über den Kampf um das tägliche Brot und das Leben der Millionäre, über die Treue der Herrenwelt und über den Hass als die Kehrseite der Liebe.
Es gibt Dinge, die man nicht gerne teilt. Den eigenen Mann zum Beispiel. So sanft Vera auch ist, sie sieht nicht tatenlos zu. Doch in diesem Spiel sind sich Siege und Niederlagen oft zum Verwechseln ähnlich.
Dem Starpianisten Igor, für den bisher nur Karriere und Familie zählten, begegnet eine Vamp-Frau, die sein Leben schlagartig verändert; die jüngst verwitwete Maskenbildnerin Lena verliebt sich in einen Fotografen, der behauptet, nur sie könne ihn retten; der junge arbeitslose Schauspieler Nick läßt sich von einem alten Millionär für bestimmte Dienste anheuern; spannend bis zum Schluss bleiben sie allemal, diese drei leidenschaftlichen Geschichten über Liebe, Tod, Macht und Geld.
Wieviel wirklich große Lieben kann man in seinem Leben haben? Eine, findet Irina – wenn man Glück hat. Als sie nach einer gescheiterten Ehe schon nichts mehr vom Leben erwartet, lernt sie Kjamal kennen. Kjamal ist Aserbaidschaner, jung, schön, und er riecht nach Erdbeeren. Er liebt Irina, aber heiraten kann er sie nicht.
Nichts ist zu schwierig für die clevere, skrupellose Nadka, sie schafft einfach alles – aber einer schafft sie: Andrej, ihre große Liebe, ist verheiratet und will es auch bleiben. Doch so schnell gibt Nadka nicht auf.
Aus purem Trotz heiratet Elja viel zu früh den sie naiv vergötternden Tolik und zieht mit ihm zu seinen Eltern in ein russisches Provinznest. Als sie an der Langeweile des Kleinstadtlebens zu ersticken droht, verliebt sich Elja in den Schauspieler Igor, der so wunderschön Lermontow rezitiert. Sie zieht mit ihm nach Moskau. Aber Igor ist Alkoholiker und hat seit Jahren keine guten Rollen mehr gespielt …
Lebenskünstler sind sie alle, oder wollen es zumindest werden, die Hauptpersonen aus diesem Erzählband. Wie Tamara, deren Mann, ein berühmter Bildhauer, nach zehn Jahren Abstinenz wieder zu trinken anfängt. Auf einer Dienstreise in die Ukraine lernt Tamara den jungen Jura kennen, der so ganz anders ist als ihr Mann. Soll sie mit ihm ein neues Leben beginnen?
Die ehrgeizige Mara hat zwei Ziele: Macht und Geld. Weil sie beides mangels Ausbildung auf direktem Wege nicht erreichen kann, geht sie den Umweg über Männer. Madame Pompadour ist ihr unerreichtes Vorbild. Doch dann verliebt sie sich unversehens in einen jungen Musiker, der ihre Liebe aber nur ausnutzt. Von da an geht sie über Leichen… Tokarjewa entwirft ein psychologisch feinfühlig gezeichnetes tragikomisches Bild einer modernen russischen ›femme fatale‹.
›Sag ich's oder sag ich's nicht?‹ lautet die bange Frage, die sich durch das Leben einer jungen Frau zieht wie ein roter Faden. Als reife Frau hält sie Rückschau auf alle Gelegenheiten, die sie durch ihr langes Abwägen verpaßt hat. Als sich eine letzte Gelegenheit bietet, wagt sie schließlich den Sprung ins Ungewisse. ›Je suis, tu es, il est‹ ist die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, deren ganzer Lebensinhalt ihr Sohn ist. Eines Tages bringt der Sohn ein junges Mädchen mit nach Hause. Die Mutter findet die junge Frau unsympathisch und wartet, daß ›der Besuch‹ wieder geht. Da teilt der Sohn ihr mit, daß das Mädchen seit ein paar Tagen seine Ehefrau ist. ›Pascha und Pawluscha‹ heißen zwei Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Pascha, der Introvertierte, ist Lehrer in einer Sonderschule und geht in der Sorge um ›seine‹ behinderten Kinder auf. Pawluscha, der Sunnyboy, interessiert sich vor allem für Autos und wie man sie gewinnbringend weiterverkaufen kann. Trotzdem verbindet die beiden eine lange Freundschaft – bis Pawluscha eines Sommers auf der Krim dem Freund die Freundin ausspannt…