Licht und Schatten

Kinotagebuch 1929–1945
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Inhaltsangabe

Eine bemerkenswerte Erstveröffentlichung: der große Chronist über seine Filmleidenschaft. Erstmals vollständig gedruckt: Victor Klemperers Tagebuchnotizen über seine Kinobesuche zu Beginn der Tonfilm-Ära. Von Anfang an erlebt der Cineast mit, wie die technische Neuerung 1929 in Deutschland Einzug hält. Nicht selten geht er mehrmals pro Woche ins Kino. Zunächst kritisch, lässt er sich schon bald von den neuen Möglichkeiten mitreißen. Von den Nationalsozialisten aber wird das Medium immer weiter vereinnahmt, Klemperer schließlich durch das Kinoverbot für »Nichtarier« 1938 ganz aus den Lichtspielhäusern verbannt. Doch nicht einmal das kann ihn fernhalten. Das leidenschaftliche Bekenntnis eines Kinomanen, der uns den Tonfilm als Spiegel deutscher Geschichte mit allen Licht- und Schattenseiten vorführt. »Klemperer ist ein Meister der pointierten Kurzkritik, dessen Filmbetrachtungen heute jedes Stadtmagazin zieren könnten.« KNUT ELSTERMANN in seinem Vorwort »Aus der Geschichtsschreibung über den Alltag der Judenverfolgung im ›Dritten Reich‹ ist das Zeugnis Victor Klemperers nicht mehr wegzudenken.« DIE ZEIT. Zu einer Schattenexistenz gezwungen, erlebte Klemperer im Kino Lichtmomente: »So viel Musik, Humor, Schauspielkunst y todo. Es war mir eine richtige Erlösung.« Victor Klemperer, 1933.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.11.2020
  • Autor/Autorin: Victor Klemperer
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/125/36 mm
  • Seitenanzahl: 363
  • ISBN: 9783351038328
Pressestimmen
»›Licht und Schatten‹ - kaum ein sinnvollerer Titel ist vorstellbar, will man die Liebe zum Film und zum Kino mit allen Licht- und Schattenseiten beschreiben.«
Hinterländer Anzeiger, 8. November 2021
»Dieses Buch, herausgegeben von Nele Holdack und Christian Löser, bedeutet erheblichen Mehrwert im Blick auf Victor Klemperer und seine Zeit.«
Dresdner Morgenpost, 12. Januar 2021
»Ein absolut empfehlenswertes Buch, da ein Stück Zeit- und Kinogeschichte in einem bietet«
Deutschlandfunk - Büchermarkt, 15. Dezember 2020
»Als Kritikerin müsste man es machen wie Victor Klemperer – nicht lange lamentieren, gleich vernichten.«
Münchner Merkur, 9. Dezember 2020
»Klemperer seine langen acht Tage im Gefängnis Ende Juni 1940 (denunziert wegen einer läppischen Verdunkelungslücke) - und erweist sich als exzellenter Beobachter und Erzähler.«
Dresdner Neueste Nachrichten, 1. Dezember 2020
»Das seit Ende der 1920er-Jahre geführte „Kinotagebuch“ zeigt Victor Klemperer als begeisterten Cineasten. Es reflektiert nicht nur kritisch das Zeitgeschehen, sondern zeigt auch, was Filmkunst gerade in kulturfeindlichen Zeiten bedeuten kann.«
Deutschlandfunk Kultur, 28. November 2020
»Victor Klemperers Tagebücher dokumentierten dieses Verbrechen, den Alltag der Verfolgung, des Lebens unter ständiger Todesdrohung.«
Süddeutsche Zeitung, 24. November 2020
»Der neue Band ›Licht und Schatten‹, der Klemperers Notizen zum Kino zwischen 1929 und 1945 enthält, zeigt das Ausmaß einer Leidenschaft.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. November 2020
»Victor Klemperer überrascht als Filmkritiker, urteilt pointiert und schwärmt für Diven.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 10. November 2020
»So klug sezierte Victor Klemperer die Propaganda des NS-Kinos.«
Knut Cordsen, BR, 10. November 2020
»Die Aufzeichnungen von Victor Klemperer sind ergreifende Zeugnisse eines gefährdeten Lebens zur NS-Zeit.«
Stefan Dosch, Allgäuer Zeitung, 10. November 2020
»›Licht und Schatten‹ ist ein Tagebuch, das erschütternde Geschichte aus erster Hand erzählt.«
Torsten Unger, MDR Kultur, 9. November 2020
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

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