
Kurzer Prozess
Inhaltsangabe
Ruhe im Saal!
Aladdin, ein Love-Bomber? Pumuckl, ein Pionier des Ghostings? Die Plüschigen, die Maskierten, die Märchenprinzen: Sie alle stehen vor Gericht. Vor dem Internationalen Moralgerichtshof müssen die Ikonen unserer Kindheit Rechenschaft ablegen für Werte, deren Langzeitfolgen bei uns heute offen zutage treten: Minderwertigkeitskomplexe, toxische Schönheitsideale, verzerrte Liebesbilder. Case closed. Oder? Wie schwarz-weiß sind die Grenzen eines Urteils?
Während Chefanklägerin Reha den Prozess ihres Lebens vorbereitet, wittert Reporterin Lexi die Story, die sie endlich in die Prime-Time bringt. Zwischen Fallakten, Feenstaub und Schlagzeilen bahnt sich was an bei den beiden – bis die eigene Moral ins Wanken gerät.
Dieser satirische Roman ist ein irrwitziger und ideenreicher Ritt durch die Kulturgeschichte unserer Kindheitsideale.
„Edith Löhle entlarvt die Red Flags unserer Kindheitshelden – und zeigt mit Witz und Scharfsinn, wie kompliziert Moral wirklich ist. Ich muss dringend meine alten Kassetten wieder rausholen!“ Ninia LaGrande
„What? Es gibt keine Helden? Diese Satire lässt einen allerdings nicht mit einem Loch im Nostalgie-Herz zurück, sondern mit dem Mut, sich neue Vorbilder zu suchen – oder selbst eins zu werden.“ Coco Meurer, Literaturensohn
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 16.09.2026
- Autor/Autorin: Edith Löhle
- Format: E-Book
- Dateiformat: EPUB
- Kopierschutz: Wasserzeichen
- Dateigröße: 1.2 MB
- Verlag: AUFBAU DIGITAL
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 9783841241641
- Lieferung: Download ab 16.09.2026
- Hinweis: Vorbestellung. Verfügbar per Download ab Erscheinungstag. Kein physischer Versand.
- Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
CineBuch-Redaktion
Unsere Einschätzung
Aladdin, Pumuckl, Märchenprinzen und andere Ikonen der Kindheit müssen sich vor dem Internationalen Moralgerichtshof verantworten. Verhandelt werden Liebesbilder, Schönheitsideale und Rollenmodelle, deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart reichen. Während Chefanklägerin Reha ihre Fälle vorbereitet, sieht Reporterin Lexi die Chance auf den beruflichen Durchbruch. Bald gerät auch zwischen ihnen die vermeintlich klare Grenze von richtig und falsch in Bewegung.
Die Gerichtsfarce ist als satirische Revision vertrauter Popkultur angelegt: nostalgischer Wiedererkennungseffekt trifft auf gegenwärtige Debatten über Beziehungen und Vorbilder. Die Idee spricht besonders ein Publikum an, das moralische Fragen lieber mit Witz als mit erhobenem Zeigefinger verhandelt sieht. Realistische Justiz oder eine bloße Nacherzählung alter Geschichten stehen nicht auf dem Programm; entscheidend ist die Lust am Perspektivwechsel.
Ausgaben im Vergleich
| Ausgabe | Preis | Lieferung |
|---|---|---|
| E-Book (diese Ausgabe) | €16,99 | Vorbestellung · ab 16.09.2026 |
| Hardcover | €24,00 | Vorbestellung · ab 16.09.2026 |
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