Königin der Nacht

Ein kurzes Buch über meine Mutter | Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2026
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Inhaltsangabe

Nach "Vaters  Kiste" wendet sich Lukas Bärfuss nun in einem bewegenden autobiografischen Essay dem Leben seiner Mutter zu.

Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht.

Die Mutter von Lukas Bärfuss war eine Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit einem unstillbaren Freiheitsverlangen. Das Kind sah sie als Fessel, sie hatte sich dieses Leben nicht ausgesucht. Eine Rabenmutter, so nannte sie sich selbst; ihr Sohn landete auf der Straße. Sie hatte nur die Waffe der Ohnmächtigen, das böse Maul. Und im Alter blieb ihr kein anderer Ausweg als die Armutsmigration in die Dominikanische Republik, aus einem der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem der Lebensabend unerschwinglich für sie war.

Der Sohn musste sich früh in der Kunst üben, seine Mutter zu überleben. Und in der Rückschau stellt er sich die Frage, wo in einem elenden Leben die persönliche Verantwortung aufhört und die einer ganzen Gesellschaft beginnt. Ein aufrüttelndes Buch, für Leserinnen und Leser von Edouard Louis und Annie Ernaux.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.05.2026
  • Autor/Autorin: Lukas Bärfuss
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 7. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/133/17 mm
  • Seitenanzahl: 128
  • ISBN: 9783498003210
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Lukas Bärfuss schreibt über das harte Leben seiner Mutter in der reichen Schweiz.
  • Ein Buch der Trauer und des Zorns, ein persönliches, ein politisches Buch
  • Lukas Bärfuss, Träger des Büchner-Preises und des Schweizer Buchpreises, ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart.
Pressestimmen
»Warum um Himmels willen soll man so etwas im Urlaub lesen? Weil es in verdichteter Form Weltliteratur ist.«
der Freitag, 16. Juli 2026
»Die Krönung der autobiografischen Chronik, die letzte Leerstelle, die selbst eine Leerstelle ist: das Aufwachsen ohne Mutter.«
Jan Küveler, Welt am Sonntag, 12. Juli 2026
»Ein Buch, das unter die Haut geht.«
ORF Fernsehen "ZIB - Zeit im Bild", 7. Juli 2026
»Was für ein ungeheuerliches, schonungsloses, ehrliches und lesenswertes Buch!«
Lothar Schröder, rp-online.de, 7. Juni 2026
»Es ist bedrückend und beeindruckend zugleich, mit welcher Ehrlichkeit und mit welcher Wortgewalt Bärfuss über die Mutter schreibt.«
Welf Grombacher, Freie Presse, 5. Juni 2026
»Im Zentrum dieses lesenswerten Essays steht der weibliche Überlebenskampf. Dass dieser nicht selten scheitert, so kann man den Autor verstehen, hat System.«
Angela Gutzeit, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 28. Mai 2026
»Zugleich persönliche Trauerarbeit, Selbstreflexion und literarische Annäherung an eine komplexe Frau«
Thomas Böhm, RBB Radioeins "Favorit Buch", 28. Mai 2026
»Mit diesem Buch ist Lukas Bärfuss ein herausragendes Werk gelungen. Er lässt das Politische und das Private in seiner unverwechselbaren Sprache ineinanderfliessen.«
SRF 2 Kultur-Aktualität, 27. Mai 2026
»Diesmal ist ihm sein bestes Buch überhaupt gelungen, und das liegt ganz einfach an der unerhörten Vielfalt des Buches. Meisterhaft.«
Andreas Isenschmid, 3Sat "Kulturzeit", 20. Mai 2026
»Ein harter, ein roher und ein unglaublich naher Bericht aus dem Inneren einer Kindheit in Armut.«
Nora Zukker, Basler Zeitung, 19. Mai 2026
»Wenn man Literatur auch dokumentarisch definiert als das, was erzählt werden muss, weil es noch nicht erzählt wurde, dann muss diese starke Geschichte nicht nur erzählt, sondern auch gelesen werden.«
Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 18. Mai 2026
»Eine brillant geschriebene und ergreifende Lektüre«
Felix Münger, SRF Radio 2, 17. Mai 2026
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Sommer 1973: Adelina, Tochter italienischer Einwanderer, arbeitet in einer Zürcher Fabrik, als sie nach kurzem Liebesglück mit einem Kind allein dasteht. Sie verliert die Stelle, die Wohnung, kämpft ums Überleben. In der größten Not lernt sie Emil kennen, der ihre Schulden bezahlt und Adelina mit der kleinen Emma bei sich aufnimmt. Außer an der Liebe fehlt es an nichts. Emil kauft ein Anwesen in den Bergen des Piemont und scheint auf gemeinsames Glück zu hoffen. Aber dann verschwindet das Kind, spurlos.
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