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Inhaltsangabe
DIE STILLE VOR DEM SCHUSS Bei einem morgendlichen Ausflug in die texanische Wüste findet Hobby-jäger Llewellyn Moss eine gespenstische Szenerie vor: mehrere Leichen, eine Pick-up-Ladefläche voller Heroin und am Ende einer Blutspur einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar. Er behält das Geld – sein erster Fehler. Der zweite: In der Nacht kehrt er zum Tatort zurück, um seine Spuren zu verwischen. So gerät er ins Visier des eiskalten Killers Chigurh. Und genau wie der alte Sheriff Bell ist Moss dieser Form von Grauen und Gewalt nicht gewachsen ...
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 01.10.2009
Autor/Autorin: Cormac McCarthy
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Einband: Taschenbuch
Auflage: 8. Auflage
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 284
ISBN: 9783499242885
Pressestimmen
»Meisterhaft inszeniert und gnadenlos illuminiert. Das fühlt sich wie eine wahrhafte Zeitdiagnose an, eine furchteinflößende Aufklärung der Dunkelheit, die vor uns liegt.«
Time
»Eine filmisch geschriebene Story, die losgeht wie die Hölle auf Rädern.«
The New York Times Book Review
»Mit John Updike und Philip Roth hat Cormac McCarthy nur eines gemein: Auch der große Apokalyptiker der amerikanischen Literatur hätte den Nobelpreis für sein Werk längst verdient.«
FAZ.NET
»Ein minimaler Western mit maximaler sprachlicher Präzision. Atemberaubend.«
Stern
»Erst mit diesem Film wird klar, dass es wohl keinen anderen Schreiber gibt, dessen Worte und Szenen das Kino schon so vollkommen in sich tragen. Es gibt Dialoge in diesem Film, das sind die besten, schärfsten, erschreckendsten und zugleich lustigsten Wortwechsel, die man seit Ewigkeiten von der Leinwand herab gehört hat.«
Süddeutsche Zeitung
»Tief verstörend und großartig gemacht. Das zugänglichste aller seiner Bücher.«
The Washington Post
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH Kirchenallee 19 20099 Hamburg DE
Ein an historische Ereignisse angelehnter Roman über die Indianerkriege und die amerikanische Expansion nach Westen, voller Gewalt und Grausamkeit; ein mythisches Weltuntergangsepos, mit Bildern wie von Hieronymus Bosch. Hauptfigur ist ein vierzehnjähriger Junge, der 1850 nach Texas kommt und sich einer Bande marodierender Exsoldaten, Desperados und Abenteurer anschließt, die Komantschen, Apachen und friedliche Siedler abschlachten.
Ein Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee schimmert grau. Sie haben kaum etwas bei sich: ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Die Geschichte der beiden ist eine düstere Parabel auf das Leben, und sie erzählt von der herzzerreißenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
1980, Pass Christian, Mississippi: Bobby Western, Bergungstaucher mit Tiefenangst, stürzt sich ins dunkle Meer und taucht hinab zu einer abgestürzten Jet Star. Im Wrack findet er neun in ihren Sitzen festgeschnallte Leichen. Es fehlen: der Flugschreiber und der zehnte Passagier. Bald mehren sich die Zeichen, dass Western in etwas Größeres geraten ist. Er wird von skrupellosen Männern mit Dienstausweisen verfolgt und heimgesucht von der Erinnerung an seinen Vater, der an der Erfindung der Atombombe beteiligt war, und von der Trauer um seine Schwester, seiner großen Liebe und seinem größten Verderben.
Der Passagier führt – von den geschwätzigen Kneipen New Orleans’ über die sumpfigen Bayous und die Einsamkeit Idahos bis zu einer verlassenen Ölplattform vor der Küste Floridas – quer durch die mythischen Räume der USA. Ein atemberaubender Roman über Moral und Wissenschaft, das Erbe von Schuld und den Wahnsinn, der das menschliche Bewusstsein ausmacht.