Jacky

Roman | Der französische Bestsellerautor mit einem bewegenden autofiktionalen Vaterroman
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Inhaltsangabe
Die sensibel-radikale Geschichte einer Familie »Als das erste Morgenlicht durch das Oberlicht der Notaufnahme schimmerte, dachte ich zum ersten Mal seit Langem an meinen Vater: Wie der Protagonist eines Videospiels hatte er sich in Zeit und Raum aufgelöst. Als verlassener Sohn begann ich mit Wut zu schreiben in dem Glauben, eine Anklage gegen diesen Mann zu erheben, der seinen Kindern von einem auf den anderen Tag den Rücken gekehrt hatte.« Anthony Passeron erzählt von einem Vater, der mit den Toden seiner Brüder rang und dabei seine eigene Familientragödie auslöste. Ein kurzer, intensiver Roman um Zuneigung und zu langes Schweigen.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.04.2026
  • Autor/Autorin: Anthony Passeron
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: Wasserzeichen
  • Dateigröße: 5.6 MB
  • Verlag: PIPER EBOOKS
  • Sprache: Deutsch
  • Umfang: 176 Seiten
  • ISBN: 9783492612883
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  • Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Herstellerinformationen
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Die Schlafenden

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»Ein so kraftvoller Text. Großartig.« Annie Ernaux In der Familie taten immer alle das Gleiche, sobald es um Désiré ging. Der Vater und der Großvater hüllten sich in Schweigen. Die Mutter unterbrach ihre knappen Kommentare stets mit demselben Spruch: »Das ist schon alles sehr traurig.« So beschlagnahmte jeder auf seine Weise die Wahrheit – doch die ganze Wahrheit bestand darin, dass Onkel Désiré 1983 aus seinem südfranzösischen Dorf nach Amsterdam abhaute, dem Heroin verfiel und die konservative Metzgerfamilie in Verzweiflung stürzte. »Die Schlafenden« erzählt von einer Epoche des Chaos in der französischen Provinz, von der Heroinepedemie und einer grassierenden neuen Krankheit namens AIDS, von Scham und Trauer einer Familie, die einmal zu den angesehensten ihres Dorfes zählte. »Fehlende Wort sind das, woraus dieser erste Roman gemacht ist. Passeron versucht, den verlorenen Faden einer Familie wieder aufzunehmen, die sich verängstigt und beschämt jede Trauer versagte. Mit großem Feingefühl verwebt Passeron dabei die Geschichte einer Krankeit mit der persönlichen Tragödie, in die der Zufall eine Familie stürzte.« Livres Hebdo
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