Institut für gute Mütter

Roman
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Inhaltsangabe

Wie weit darf eine Gesellschaft gehen, um Mütter zu „guten“ Müttern zu machen?

»Empörend aktuell« The New York Times Review

Frida ist überfordert. Ihr Baby Harriet schreit unaufhörlich, und die alleinerziehende Mutter sehnt sich nur nach einer halben Stunde Ruhe und ein wenig Zeit für sich. Als sie Harriet eines Tages für eine Stunde allein zu Hause lässt, ruft ein Nachbar die Polizei. Für Frida beginnt ein Albtraum: Sie verliert das Sorgerecht und wird in eine sogenannte Besserungsanstalt eingewiesen.

Im „Institut für gute Mütter“ soll sie lernen, was es heißt, eine gute Mutter zu sein. Mithilfe einer KI-Puppe, unter totaler Überwachung und mit unmenschlichen Strafen wird jeder ihrer Schritte kontrolliert. Ein Jahr lang muss Frida beweisen, dass sie das Recht verdient, für ihr eigenes Kind zu sorgen.

Dieser eindringliche dystopische Roman stellt unbequeme Fragen über Mutterschaft, Schuld und gesellschaftliche Erwartungen. Wie viel Kontrolle ist erlaubt? Wer entscheidet, was eine gute Mutter ausmacht? Und was geschieht, wenn menschliche Erschöpfung nicht als Hilferuf, sondern als Vergehen behandelt wird?

  • Beklemmende Dystopie über Mutterschaft, Überforderung und Kontrolle
  • Aufwühlender Roman über eine alleinerziehende Mutter im Kampf um ihr Kind
  • Aktuelles Zukunftsszenario zwischen künstlicher Intelligenz und totaler Überwachung
  • Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern 2022


»Ein bemerkenswerter, mitreißender Roman« Vogue

»Wer diesen dystopischen Antibildungsroman gelesen hat, wird nie wieder schlecht über Mütter sprechen oder ihnen ungefragt Erziehungstipps geben. Ein furioses Debüt.« Welt am Sonntag


Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.11.2026
  • Autor/Autorin: Jessamine Chan
  • Übersetzung: Friederike Hofert (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 185/120/26 mm
  • Seitenanzahl: 432
  • ISBN: 9783548074634
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Dystopisch und zeitgeisty: Jessamine Chan offenbart die Abgründe einer Gesellschaft, in der Mütter in jeder Sekunde zu funktionieren haben.
  • Literatur im Stile Margaret Atwoods
Pressestimmen
»Jessamine Chans Debütroman – in einer eindrucksvoll kühlen Sprache erzählt – ist eine bitterböse Satire auf die immer toxischeren Gesellschaftsverhältnisse in den USA.«
Oliver Pfohlmann, SWR2 Lesenswert, 7. Juni 2023
»Chan treibt den auf alleinerziehende Mütter ausgeübten Druck auf die Spitze.«
Claudia Hubmann, Maxima, 1. Mai 2023
»Chan erweist sich als fulminante Chronistin einer emotionalen Hölle; man entkommt dem existenziellen Ringen der ebenso liebenden wie ohnmächtigen Protagonistin nicht.«
Sylvie-Sophie Schindler, Der Freitag, 8. April 2023
Herstellerinformationen
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