Mascha Kalékos nachgelassene Gedichte – feinsinnig, ironisch und von zeitloser Dringlichkeit
Zwischen Berliner Großstadtlärm und der Stille des Jerusalemer Exils erklingt eine Stimme, die das 20. Jahrhundert in seiner ganzen Zerrissenheit einfängt. Mascha Kaléko schreibt von Heimat und Fremde, von Weltenstürmern und Schmetterlingsträumen und immer wieder von der Liebe in all ihren Facetten. Ihre »Gebrauchspoesie« ist aus dem Alltag für den Alltag – Lyrik, die begeistert und berührt.
Diese postume Sammlung enthält Gedichte, Epigramme und lyrische Skizzen aus dem Nachlass einer Dichterin, deren Werk von den Nationalsozialisten verboten wurde. Vom pointierten Berliner Ton der Weimarer Jahre wandelt sich ihre Sprache zur bitteren Klage einer Entwurzelten – und mündet schließlich in ein Schweigen, das lauter spricht als jedes Wort: „Mein schönstes Gedicht? Ich schrieb es nicht."
• Gebrauchspoesie auf höchstem Niveau – zugängliche Gedichte mit unnachahmlichem Witz
• Fünf thematische Abschnitte – von Liebesliedern über Exilgedichte bis zu den ernüchterten Versen des letzten Lebensjahres
• Biografisches Nachwort von Gisela Zoch-Westphal, das Kalékos Lebensweg zwischen Galizien, Berlin, New York und Jerusalem nachzeichnet
• Scharfsinnige Epigramme – Kaléko schrieb schon damals, wie wir noch heute empfinden