Ich-Zustände

Neuronale Netzwerke, innere Anteile und die Sprache des Selbst
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Inhaltsangabe

Die Symphonie des Selbst

Verbindet Neurobiologie, Traumaforschung und Teilearbeit
Für Psychotherapie, Beratung und Traumatherapie
Mit Fallbeispielen und konkreten Therapiebezügen

Was meinen wir eigentlich, wenn wir »Ich« sagen? Jochen Peichl verbindet Erkenntnisse aus Neurobiologie, Traumaforschung und Teilearbeit zu einem anschaulichen Modell der inneren Vielfalt. Entlang einer konsequenten Linie führt er den Leser vom neuronalen Prozess über den psychologischen Zustand bis zur therapeutischen Konstruktion. Dabei schlägt das Buch ein funktionales Umdenken vor: Es löst traditionelle Achsenmodelle der Dissoziation auf und beschreibt stattdessen zwei konkrete Entkopplungen – die der Affektregulation und die der Gedächtnisverarbeitung. Zudem erklärt Peichl »Täter-Ich-Zustände« als im Nervensystem verankertes Gefahren-Regelwerk zur Minimierung von Gewalt. Das Selbst zeigt sich neu: nicht als starrer Dirigent, sondern als emergent koordinierter Zustand eines inneren Orchesters. Ein interdisziplinäres, praxisnahes Grundlagenwerk für Psychotherapeut:innen, Berater:innen und alle, die menschliches Erleben tiefer verstehen wollen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.02.2027
  • Autor/Autorin: Jochen Peichl
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 1. Auflage 2027
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 280
  • ISBN: 9783608893458
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Verbindet Neurobiologie, Traumaforschung und Teilearbeit
  • Für Psychotherapie, Beratung und Traumatherapie
  • Mit Fallbeispielen und konkreten Therapiebezügen
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Traumatisierte Menschen fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als »multiple« Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative Ansatz.



Wer oder was ist das »Ich«? Diese Frage beschäftigt nicht nur Philosophen, sondern auch die Seelenärzte und Psychotherapeuten seit Sigmund Freud. Eine therapeutisch fruchtbare Antwort haben die amerikanischen Psychologen Helen und John Watkins gefunden: Das »Ich« ist keine Einheit, es besteht vielmehr aus Teilen.
Komplex traumatisierte Patienten machen diese Erfahrung des geteilten Selbst in radikaler Weise. Ihr Ich zerfällt häufig geradezu in die unterschiedlichsten Teilpersönlichkeiten. Täterintrojekte stehen neben dem verletzten kleinen Kind, Helferpersönlichkeiten koexistieren mit Opferanteilen. Der Autor zeigt an konkreten Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis, wie mit den unterschiedlichen Anteilen traumatisierter Patienten gearbeitet werden kann. Am Ende einer gelungenen Behandlung wird ein besser integriertes und damit gestärktes Selbst stehen, das schlimme Erfahrungen aus der Vergangenheit lebensgeschichtlich einordnen kann.

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