
Ich, Lalla. 80 Gedichte
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Inhaltsangabe
Das spirituelle Vermächtnis einer kaschmirischen Mystikerin aus dem 14. Jahrhundert erstmals auf Deutsch – bei Manesse
80 Kurzgedichte voller Sinnlichkeit, Symbolik und Spiritualität Dichterische Inspiration, weibliche Mystik und religiöse Seinsfeier – all das macht Lal Deds Gedichte zu glorreichen Manifesten der Erleuchtung. Mit ihren ekstatisch-tiefgründigen Versen erwarb sie sich im 14. Jahrhundert den Ruf einer großen Poetin und Weisheitslehrerin, verehrt sowohl von Hindus als auch von Muslimen. Ranjit Hoskoté und Ilija Trojanow haben aus einem mündlich tradierten Werk 80 «vaakh» ausgewählt und erstmals ins Deutsche übersetzt. In ihnen ist neben großer lyrischer Kunstfertigkeit auf kleinstem Raum auch innige Spiritualität zu entdecken. Die Gedichte der kaschmirischen Mystikerin Lal Ded treffen uns wie Lichtblitze. Sie sind kurz, knapp und provokativ, pendeln zwischen verletzlichem Zweifel und einer Gewissheit, die sich existenzieller Beharrlichkeit verdankt. Sie sind aufgeladen mit sinnlicher, ekstatischer Hingabe und zugleich philosophisch profund. Die Dichterin gibt sich der Erleuchtung nicht kleinlaut hin, sondern umarmt sie voller Energie. Lal Ded, auch bekannt als Lalla, Lalleshwari oder Lalla Yogeshwari, ist ein inspirierendes Symbol der religiösen und kulturellen Zusammenflüsse, ein Leuchtfeuer für die geschunden Welt. Sie lehnte irdische Verstrickungen ab und führte ein einfaches Leben als umherwandernde Heilige, was ihre zentralen Botschaften beglaubigte. Mit Innigkeit besang sie Gott und gelebte Religiosität. Ihre Gedichte, in volkstümlichen Formen auf Kashmiri verfasst, sind reich an Symbolik und vermitteln bis heute bedenkenswerte spirituelle Weisheiten. Aus ihnen spricht die Kultur der Toleranz, der Harmonie und des menschlichen Mitgefühls. Immer wiederkehrende Themen sind die Vergänglichkeit der materiellen Güter, die Bedeutung der Selbstfindung durch geistliche Erleuchtung und die Einheit alles Lebenden.«Für die Außenwelt ist Lal Ded wohl Kaschmirs bekannteste spirituelle und literarische Persönlichkeit; innerhalb von Kaschmir wird sie seit fast sieben Jahrhunderten sowohl von Hindus als auch von Muslimen verehrt. Während des größten Teils dieser Zeit hat sie erfolgreich den Besitzansprüchen religiöser Monopolisten entzogen … Sie war zugleich Lallesvari oder Lalla Yogini für die Hindus und Lal'arifa für die Muslime.» Ranjit Hoskoté
80 Kurzgedichte voller Sinnlichkeit, Symbolik und Spiritualität Dichterische Inspiration, weibliche Mystik und religiöse Seinsfeier – all das macht Lal Deds Gedichte zu glorreichen Manifesten der Erleuchtung. Mit ihren ekstatisch-tiefgründigen Versen erwarb sie sich im 14. Jahrhundert den Ruf einer großen Poetin und Weisheitslehrerin, verehrt sowohl von Hindus als auch von Muslimen. Ranjit Hoskoté und Ilija Trojanow haben aus einem mündlich tradierten Werk 80 «vaakh» ausgewählt und erstmals ins Deutsche übersetzt. In ihnen ist neben großer lyrischer Kunstfertigkeit auf kleinstem Raum auch innige Spiritualität zu entdecken. Die Gedichte der kaschmirischen Mystikerin Lal Ded treffen uns wie Lichtblitze. Sie sind kurz, knapp und provokativ, pendeln zwischen verletzlichem Zweifel und einer Gewissheit, die sich existenzieller Beharrlichkeit verdankt. Sie sind aufgeladen mit sinnlicher, ekstatischer Hingabe und zugleich philosophisch profund. Die Dichterin gibt sich der Erleuchtung nicht kleinlaut hin, sondern umarmt sie voller Energie. Lal Ded, auch bekannt als Lalla, Lalleshwari oder Lalla Yogeshwari, ist ein inspirierendes Symbol der religiösen und kulturellen Zusammenflüsse, ein Leuchtfeuer für die geschunden Welt. Sie lehnte irdische Verstrickungen ab und führte ein einfaches Leben als umherwandernde Heilige, was ihre zentralen Botschaften beglaubigte. Mit Innigkeit besang sie Gott und gelebte Religiosität. Ihre Gedichte, in volkstümlichen Formen auf Kashmiri verfasst, sind reich an Symbolik und vermitteln bis heute bedenkenswerte spirituelle Weisheiten. Aus ihnen spricht die Kultur der Toleranz, der Harmonie und des menschlichen Mitgefühls. Immer wiederkehrende Themen sind die Vergänglichkeit der materiellen Güter, die Bedeutung der Selbstfindung durch geistliche Erleuchtung und die Einheit alles Lebenden.«Für die Außenwelt ist Lal Ded wohl Kaschmirs bekannteste spirituelle und literarische Persönlichkeit; innerhalb von Kaschmir wird sie seit fast sieben Jahrhunderten sowohl von Hindus als auch von Muslimen verehrt. Während des größten Teils dieser Zeit hat sie erfolgreich den Besitzansprüchen religiöser Monopolisten entzogen … Sie war zugleich Lallesvari oder Lalla Yogini für die Hindus und Lal'arifa für die Muslime.» Ranjit Hoskoté
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 19.05.2027
- Autor/Autorin: Lal Ded,Ilija Trojanow,Ranjit Hoskoté
- Einband: Hardcover
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- Verlag: Manesse
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 215/135/13 mm
- Seitenanzahl: 112
- ISBN: 9783717525936
Darum lohnt sich dieses Buch
- 80 Kurzgedichte voller Sinnlichkeit, Symbolik und Spiritualität – ein Leuchtfeuer für die geschundene Welt
- Das poetisch-spirituelle Vermächtnis einer kaschmirischen Mystikerin aus dem 14. Jahrhundert erstmals auf Deutsch
- Die wohl großartigste Dichterin zwischen Sappho und Emily Dickinson und ein überzeugender weiblicher Kontrapunkt zum allzeit populären Rumi
- Eine Auswahl der schönsten Vierzeiler Lal Deds, herausgegeben und mit einem Nachwort von Ilija Trojanow und Ranjit Hoskoté
Herstellerinformationen
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE
Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
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Ich, Lalla. 80 Gedichte
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