Hundesohn

Roman
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Inhaltsangabe

Eine Liebesgeschichte zwischen Berlin und Adana, zwischen Erinnerung und Sehnsucht. Zeko lebt in Berlin, dreitausend Kilometer von Hassan entfernt – und doch ist Hassan ihm näher als jeder Mann, den er in Parks und Cafés, auf Dating-Apps oder vor der Moschee trifft. Hassan, der Nachbarsjunge aus Adana, den sein Großvater Dede nur »Hundesohn« nennt, wenn Zeko ihn in den Sommerferien besucht. Dann stirbt Dede an einem Herzinfarkt. Aber Zeko will nicht vergessen: nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht den Geschmack von Bamya, nicht die religiösen Rituale – und vor allem nicht Hassan.

Und so zählt er die Tage, bis er Hassan wiedersehen wird. Doch je näher seine Abreise rückt, desto heftiger bedrängt ihn, was bei ihrer letzten Begegnung geschehen ist.

Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe und Begehren, von Euphorie und Verletzlichkeit, von der Angst und dem Glück, wenn man liebt – über alle Grenzen, Sprachen und Körper hinweg.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.11.2026
  • Autor/Autorin: Ozan Zakariya Keskinkılıç
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 219
  • ISBN: 9783518475799
Pressestimmen
»[Ein] fulminanter Debütroman ...«
Daniel Graf, republik.ch, 13. Dezember 2026
»Keskinkılıç beschreibt in seinem Debütroman auf unnachahmlich poetische Weise die Topografie menschlicher Körper ...«
Deutschlandfunk Nova, 31. Mai 2026
»Hundesohn ist als eine poetische Hymne zu Sehnsucht, Zugehörigkeit, schwulem Begehren und Glauben zu empfehlen.«
Michaela Minder, Rezensöhnchen, 16. Dezember 2025
»Ein originelles literarisches Debüt ... Keskinkılıç gelingt ... eine Erzählung von Liebe, Begehren, Migration, Familie und der Suche nach dem eigenen Ich.«
Lukas Keller, NZZ am Sonntag, 30. November 2025
»Die vielen klug komponierten Bilder von Hundesohn beweisen das sorgfältige Sprachgefühl von Keskinkılıç' verdichteter Prosa. Und wie hier einer noch im Profansten feinsinnige und berührende Poesie findet.«
Marie Serah Ebcinoglu, DIE ZEIT, 29. November 2025
»Das Buch [ist] sprachgewaltig und voller Denkanstösse.«
Ariane Schwob, SRF, 26. November 2025
»... das vielleicht spannendste Debüt seit langem, dramatisch schön und überwältigend wie sein Autor.«
Andy Reinard, Aachener Zeitung, 17. November 2025
»Keskinkılıçs Debüt liest sich zackig: Die kurzen Kapitel geraten abwechslungsreich, der bissige Humor erweist sich als treffsicher, und die bewusst blumige Metaphorik wird behutsam kultiviert.«
Maximilian Mengeringhaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. November 2025
»Keskinkiliç meistert ... selbst eingegangenen Risiken bravourös – und nach der Lektüre, so viel ist sicher, sieht man mit anderen Augen auf die deutsche Literaturlandschaft der Gegenwart.«
Leander Berger, Badische Zeitung, 6. November 2025
»... Keskinkılıç hat einen modernen Berlin-Roman geschrieben, in dem sich aus immer wieder überraschenden Sprachbildern eine vielschichtige Existenz formt, der aber auch Vorurteile und Alltagsrassismus thematisiert, denen man an den Rändern ausgesetzt ist.«
Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 4. November 2025
»Die Sprache fasziniert. Überdeutlich, brutal und dann wieder musikalisch, lyrisch, rhythmisch, wie es der Autor schon mit seinem Lyrikband bewiesen hat.«
lesenswert, 27. Oktober 2025
»Die hyperpoetische Prosa von Keskinkılıç leckt, kuschelt, kratzt, und manchmal bellt sie auch. All das tut ausgesprochen gut. Ein großes Berlin-Buch.«
Stefan Hochgesand, Berliner Zeitung, 19. Oktober 2025
Herstellerinformationen
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Torstr. 44
10119 Berlin
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