Herr Gröttrup setzt sich hin

Drei Texte
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Inhaltsangabe

»Die Welt ist jederzeit zu erschüttern«, sagte Sandra Kegel, als Sharon Dodua Otoo mit ihrer ersten auf Deutsch geschriebene Erzählung 2016 den Ingeborg Bachmann-Preis gewann: »Ein cooler Text«, urteilte die Jury über »Herr Gröttrup setzt sich hin«. Der Londoner »Guardian« feierte: »Black British Writer Wins German Fiction Award.«

Otoo wurde zur charismatischen Sprecherin eine neuen Generation: Schwarz, selbstbewusst, feministisch. Vier Jahre später hielt Otoo selbst die Eröffnungsrede zum Ingeborg Bachmann-Preis: »Dürfen Schwarze Menschen Blumen Malen?« Ihre Mischung aus Polemik und Humor, Gesellschaftskritik und Empathie sorgte wieder für Furore. Das neue Buch vereinigt beide Texte mit einem weiteren, einer imaginären Reise mit den Eltern nach Klagenfurt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.07.2022
  • Autor/Autorin: Sharon Dodua Otoo
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 195/120/11 mm
  • Seitenanzahl: 64
  • ISBN: 9783103971859
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Sharon Dodua Otoos Mut und ihre Lust zu erzählen, ihre Neugier, die Gegenwart zu verstehen, machen atemlos. In ihrer Welt hängt alles am seidenen Faden, es droht zu fallen, und doch bleibt es auf wundersame Weise in der Schwebe.
So wie Ada, um die sich ihr erster Roman dreht. Sie ist nicht eine, sondern viele Frauen: In Schleifen bewegt sie sich von Ghana nach London, um schließlich in Berlin zu landen. Sie ist aber auch alle Frauen, denn die Schleifen transportieren sie von einem Jahrhundert zum nächsten. So erlebt sie das Elend, aber auch das Glück, Frau zu sein, sie ist Opfer, leistet Widerstand und kämpft für ihre Unabhängigkeit.


Mit einer bildreichen Sprache und unendlicher Imagination, mit Empathie und Humor zeichnet Sharon Dodua Otoo ein überraschendes Bild davon, was es bedeutet, Frau zu sein.


»Eine singuläre Stimme in der gegenwärtigen deutschsprachigen Literatur.«
Andreas Busche, Der Tagesspiegel

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