Dara oder wie man seine Familie überlebt
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Joe Finnegan ist Architektin, fast vierzig und frisch getrennt. Am liebsten geht sie ihrer Familie aus dem Weg. Zum achtzigsten Geburtstag ihres Vaters muss sie trotzdem nach Dara, auf die kleine Privatinsel mitten in der irischen Stormy Bay, die ihr Urgroßvater angeblich beim Pokern gewonnen hat. Dort erwartet sie das volle Programm. Ein Bruder preist seine neue Zapfanlage an wie eine heilige Reliquie, der andere lässt kein Fettnäpfchen aus. Ihre Schwester umarmt zwanghaft, die Schwägerin hat einen Blick wie Frost, die Mutter betet unermüdlich den Rosenkranz, und die Teenager reden nur, wenn das WLAN ausfällt. Dazu kommt Kayleigh, Janes schöne und schlagfertige Freundin aus Studientagen, auf die Joes Geschwister längst Wetten abgeschlossen haben. Dann zieht ein Sturm auf. Die Fähre stellt den Betrieb ein, und aus einem langen Wochenende wird eine Belagerung. Zwischen Smithwick's, Kaminfeuer und gescheiterten Fluchtplänen beginnt die Insel, jedem die Wahrheit aus der Nase zu ziehen. Ein Geständnis jagt das nächste, alte Wunden brechen auf, lang gehütete Geheimnisse landen auf dem Tisch. Joe wird unfreiwillig zur Beichtmutter der ganzen Familie, während sie selbst mehr für Kayleigh empfindet, als ihr lieb ist. Als sie erfährt, welches Geheimnis ihr Vater mit sich trägt, muss Joe entscheiden, wofür sie kämpfen will: für ihre Liebe, für ihre Familie oder für beides. Ein Roman über das Chaos, das man Familie nennt. Voller trockenem irischem Humor und großer Gefühle, mit der tröstlichen Erkenntnis, dass man die Menschen, die man liebt, nicht immer mögen muss.
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