hallo niemand

Roadtrip in Versen
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Inhaltsangabe

In einem roten Audi A6 macht sich der Held aus Österreich auf nach Deutschland, um Bundeskanzler zu werden. Er hält an Autobahnraststätten und Penny-Parkplätzen, gerät in linke und rechte Demos, parkt mal vor dem Bundestag, mal auf einem Zirkusplatz und landet im Verhörzimmer der Polizei. Auf den Etappen trifft er skurrile Gestalten, die von einer apokalyptischen Zukunft zeugen, Pfarrer und Rabbis, Gott und sein zorniges jüdisches Ebenbild G'tt, Bekannte aus der Politik wie Gregor Gysi, Olaf Scholz und Alice Weidel. In rasanten Szenen und Dialogen, ständig getrieben vom roten Audi, der mit laufendem Motor wartet, erkundet er seine Identität, seinen Glauben und seine Sexualität, die er fortwährend in den Kontext der aktuellen politischen Verhältnisse setzt.

Yevgeniy Breygers erzählendes Langgedicht hallo niemand ist humorvolle Politsatire und zugleich ernsthafte Auseinandersetzung mit drängenden Fragen nach der Versehrtheit des Körpers und des Geistes in Zeiten von Krieg und totalitärer Realitätserzwingung. Die Stationen dieses Roadtrips fügen sich zu einem Panorama Deutschlands, und im Gegensatz zu Odysseus, der sich selbst Niemand nennt, um den Zyklopen zu überlisten, wird dem Helden dieser Reise der Name Niemand zugewiesen – ob er will oder nicht.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.02.2026
  • Autor/Autorin: Yevgeniy Breyger
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/140/18 mm
  • Seitenanzahl: 109
  • ISBN: 9783518432884
Pressestimmen
»hallo niemand liest sich streckenweise fantastisch, fast schon rauschartig, und durch und durch politisch.«
ORF, 1. April 2026
»Dass man hallo niemand nicht mehr aus der Hand legen will, ... liegt an den allenthalben aufblitzenden überraschenden Reimen und vor allem am so selbstverständlich fließenden Rhythmus ... [Eine] lyrische Komödie ersten Ranges.«
Cornelius Hell, Die Presse, 28. März 2026
»Satirisch, grotesk, wortspielerisch ist dieser Text, formuliert jedoch auch politische Visionen, vermag poetisch und im Zwischenmenschlichen sehr zärtlich zu sein. ... Hier spricht ein Dichter, der seine Kraft auch aus den Wurzeln der Tradition bezieht.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachirchten, 20. März 2026
»Eine wilde Odyssee kreuz und quer durch das Land. Ein Roadtrip, der keine Grenzen kennt. hallo niemand, das neue Buch von Yevgeniy Breyger ist Lyrik ohne Sicherheitsgurt.«
Frank Hertweck, SWR, 13. März 2026
»[Ein] Wortgewitter mit messerscharfen Widerhaken.«
Manfred Hitzeroth, Oberhessische Presse, 7. März 2026
»Das Langgedicht hallo niemand zeigt den aus der Ukraine gebürtigen Autor Yevgeniy Breyger auf der Höhe der Zeit. Poesie wird hier wieder politisch und dient als Mittel zur Kritik.«
Ronald Pohl, Der Standard, 2. März 2026
»Breyger bewegt sich so knapp am Tagesgeschehen lang, dass man die Reibungshitze spürt. ... [S]ein neuer Gedichtband hallo niemand [zaubert Lesern] ein nachhaltiges lyrisches Lächeln ins Gesicht.«
Wolfgang Popp, 23. Februar 2026
»Irre rasant und unbekümmert traurig dichtet Yevgeniy Breyger in seinem neuen Langgedicht über eine Reise in eine deutsche Welt, die keine Normalität mehr kennt.«
Samuel Hamen, Deutschlandfunk Kultur, 20. Februar 2026
»... gleichzeitig lustig und ernst, aber auch formal überzeugend.«
Carsten Otte, SWR, 19. Februar 2026
»[Der Text] zeugt von der Scharfzüngigkeit, mit der der Dichter seiner Gegenwart begegnet.«
Björn Hayer, Frankfurter Rundschau, 16. Februar 2026
»Hier wird die Welt so verrückt dargestellt, wie sie ist.«
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitug, 13. Februar 2026
»[Mit] umgangssprachlicher Verve ... [handelt Hallo Niemand von einem] lyrischen Ich, das sich wie von außen sieht und in ein wildes Roadmovie hineinphantasiert ...«
Tobias Lehmkuhl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Februar 2026
Herstellerinformationen
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