Frühe Störung

Roman
Angebot€22,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Do, 08.10. – Fr, 09.10.

Nur noch 1 Stück auf Lager!
Hardcover
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe
Mutter Mutter Mutter. Er wird es nicht los, dieses ständige Geraune in seinem Kopf. Nicht auf der Couch des Psychoanalytikers, nicht in Berlin, der Stadt seiner Kindheit, und erst recht nicht auf seinen Reisen, sei es nach Mecklenburg-Vorpommern, nach Rom oder gar nach Kalkutta. Er, das ist Franz, der tragisch-komische Held in Hans-Ulrichs Treichels neuem Roman, in dessen Gehörgängen sich die mütterliche Stimme eingenistet hat wie ein immerwährender Pfeifton. Eine Störung, eine Mutterstörung, ohne Frage, die von weither kommt, mindestens aus der Kindheit, und wovon ihn Andrea, die jungenhafte und ganz und gar unmütterliche Fotografin, zumindest eine Zeitlang zu heilen versteht. Doch Andrea bleibt nicht bei Franz. Und vor seiner Mutter hält er nicht stand – selbst dann nicht, als längst keine Macht mehr von ihr ausgeht und ihre Stimme verstummt. ›Frühe Störung‹ ist die Geschichte einer verfehlten, schuldhaften und niemals gelösten Bindung eines Sohnes an seine Mutter, eine Geschichte wie sie nur Hans-Ulrich Treichel zu erzählen versteht: tieftraurig, oft genug komisch und erfüllt von schmerzlicher Ironie.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.02.2014
  • Autor/Autorin: Hans-Ulrich Treichel
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 203/128/21 mm
  • Seitenanzahl: 189
  • ISBN: 9783518424223
Pressestimmen
»Der Psychoanalytiker Treichel schöpft wieder aus dem Vollen. Durchaus gelungen.«
str, Passauer Neue Presse, 12. März 2015
»Es gibt in dieser erstaunlichen Prosa ... böse Tiefen unter einer scheinbar dahinplätschernden Oberfläche...«
Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung, 19. August 2014
»Treichel Ist ein unterhaltsamer Roman gelungen, der klingt, als hätten Woody Allen und Thomas Bernhard gemeinsam über Ihre ›frühen Störungen‹ fantasiert, die nie wieder gutzumachen sind.«
Claus-Ulrich Bielefeld, RBB Kulturradio, 14. Juli 2014
»Hans-Ulrich Treichel, der literarische Familienherkunfts- und Beziehungsforscher seiner Generation, hat ihn Franz auf den Leib geschrieben: exakt so komisch wie der sich zu ernst nimmt.«
Rolf Birkholz, Neue Westfälische, 22. März 2014
»Selbstironisch, komisch, anspielungsgesättigt wie eh und je. ...Wer's sachte pathologisch liebt und witzig untermalt mit Bildungsgut, der wird's goutieren.«
Tilman Krause, DIE WELT, 8. März 2014
»... Frühe Störung, ein exzellentes Stück Literatur, entwickelt von Anfang an einen Sog, dem man sich bis zum Schluss nicht entziehen kann.«
Waltraut Worthmann-von Rode, Saarländischer Rundfunk, 19. Februar 2014
»Treichel ist ein leichtfüßiger Erzähler, der mit viel Humor die Unzumutbarkeiten des Daseins überwindet.«
Jörg Magenau, taz. die tageszeitung
»Unerträglich wären seine selbstmitleidigen Einlassungen, hätte Treichel sie nicht in jenem Ton·verfasst, der ihn berühmt gemacht hat. Eine an Woody Allens Filmen geschulte (Selbst)-Ironie, eine schlanke, elegante Sprache und ein bestechender Rhythmus tragen den Leser durch seinen schwerwiegenden Text über die Schrecken einer allzu leichten, verantwortungsfreien Existenz.«
Ulrike Frenkel, literaturblatt für Baden-Württemberg
»Frühe Störung ist die Geschichte einer verfehlten, schuldhaften und niemals gelösten Bindung eines Sohnes an seine Mutter, eine Geschichte, wie sie nur Hans Ulrich Treichel zu erzählen versteht: tieftraurig, oft genug komisch und erfüllt von schmerzlicher Irnoie.«
Buch-Magazin
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Hans-Ulrich Treichel

Menschenflug

€8,99
Stephan, gute fünfzig, glaubt nicht an Selbstfindung, beginnt aber gleichwohl, sich mit seiner Vergangenheit und mit der seines Vaters zu beschäftigen. Dazu gehört »der Osten«, unter dem er sich nie etwas vorstellen konnte. Für ihn war alles Ostpreußen. Oder Pommern. Und was hatte es mit dem Sohn auf sich, den seine Eltern während der Flucht zurücklassen mußten? Stephan macht sich auf die Suche nach dem verlorenen Bruder. Doch als er ihm endlich gegenüberzustehen glaubt, weiß er, daß er auf eine so reale Konfrontation mit seiner Vergangenheit nicht vorbereitet ist. In Menschenflug nähert sich Treichel erneut dem Thema seines Erfolgsbuches Der Verlorene.
Zum Buch
1 / 10