Feuerpanorama

Ein ukrainisches Kriegstagebuch | Einblicke in Russlands Überfall auf Charkiw
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Inhaltsangabe

Aufzeichnungen aus einer brennenden Stadt

Am 24. Februar 2022 startet die russische Armee einen großangelegten Überfall auf die Ukraine. Schnell gerät die nah an der Grenze gelegene Millionenstadt Charkiw unter starken Beschuss. Hunderttausende Menschen fliehen. Der ukrainische Schriftsteller Sergej Gerassimow jedoch bleibt in der umkämpften Frontstadt. Bald schon fehlt es an sauberem Wasser, Essen und medizinischer Infrastruktur. Die Thermometer zeigen hohe Minusgrade, die Menschen frieren. Gerassimow beginnt über die Absurdität eines Alltags im Krieg zu schreiben. Das Ergebnis ist ein aufwühlendes Zeitzeugnis, ein Appell zum Frieden und zur Verständigung.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.06.2022
  • Autor/Autorin: Sergej Gerassimow
  • Übersetzung: Andreas Breitenstein
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783423283151
Darum lohnt sich dieses Buch
  • An Aktualität nicht zu übertreffen: unmittelbare Eindrücke aus dem umkämpften Charkiw
  • Der Versuch, den Horror zu verstehen: Was macht Krieg mit den Menschen?
  • Berührend, beklemmend, doch tröstlich im Ton: die große Katastrophe in kleinen
  • Alltagsbeobachtungen
Pressestimmen
»Ein beeindruckendes Zeitzeugnis.«
Münchner Merkur, 17. Juli 2023
»Die detaillierten Beobachtungen über den Alltag in Charkiw während der ersten Kriegsmonate machen das Tagebuch als Augenzeugenbericht so wertvoll. Es ist schon jetzt ein Dokument der Zeitgeschichte.«
Aschot Manutscharian, Das Parlament, 19. Dezember 2022
»Er hat die Sinneseindrücke, die der Krieg hinterlässt, ebenso wie kleine Szenen in der belagerten Großstadt großartig fest gehalten.«
Gerhard Gnauck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Oktober 2022
»Er hält aus und beschreibt seinen Alltag vom ersten Kriegstag an. Situationen, die wir Friedensmenschen uns kaum vorstellen können.«
Agelika Boese, Abendzeitung, 21. September 2022
»Sergej Gerassimows „Feuerpanorama“ wird in der Lektüre zum aufwühlenden Zeitzeugnis, weil die Form des Tagebuchs nicht das große Ganze überblicken will, sondern aus der Schilderung des unmittelbaren Kriegsalltags heraus einen allgemeinen Appell zur Verständigung zu formulieren versucht.«
Marielle Kreienborg, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28. August 2022
»Ein aufwühlendes Zeitzeugnis, ein Appell zum Frieden und zur Verständigung.«
Musix Magazin, 5. August 2022
»Die Texte sind schnell verfasst, knapp, konkret, detailliert. Sie beginnen unvermittelt und ziehen durch ihr Präsens in den Augenblick. Gerassimows Intelligenz zeigt sich in der Montage von Berichten, Beobachtungen, Anekdoten, Gedanken, Erzählungen anderer, Internetrecherchen, Erinnerungen an andere Zeiten, andere Russen.«
Jörg Plath, Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 23. Juli 2022
»Der ukrainische Schriftsteller Sergeij Gerassimow hat mit ›Feuerpanorama‹ ein eindrückliches Kriegstagebuch geschrieben.«
Gerrit Bartels, Potsdamer Neueste Nachrichten, 14. Juli 2022
»Ein dunkel schillerndes Panorama, ein aus Beschreibungen, Reflexionen und Erinnerungen bestehendes Tableau.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 3. Juli 2022
»Gerassimow versucht festzuhalten, was schnell vergessen wird: Details, Gespräche, Beobachtungen, scheinbar Nebensächliches, das aber besser als hundert Leitartikel fassbar macht, wie der Krieg das Leben auf den Kopf stellt. (...) Das Tagebuch wird die Zeiten in jedem Fall überdauern. Ein Dokument des Schreckens und ein Dokument des ukrainischen Mutes und des Widerstandes.«
Ulrich Hufen, WDR 3, 23. Juni 2022
Herstellerinformationen
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Tumblingerstraße 21
80337 München
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