Feuerdörfer

Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten | Preis der Leipziger Buchmesse 2025 Übersetzung
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Inhaltsangabe

Nach 50 Jahren erstmals auf Deutsch: die Überlebenden berichten die Wehrmachtsverbrechen in Belarus.

PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSE 2025 in der Kategorie Übersetzung.

Hier kommen Augenzeugen zu Wort, die die Massaker in den belarussischen »Feuerdörfern« während des Zweiten Weltkriegs überlebt haben. Ales Adamowitsch, Janka Bryl und Uladsimir Kalesnik haben sie im ganzen Land ausfindig gemacht und ihre Erinnerungen auf Tonband festgehalten. Behutsam gerahmt und zu Kapiteln geordnet, entsteht aus ihren Stimmen eine verdichtete Erzählung in chorischer Vielstimmigkeit, die über eine Collage weit hinausgeht. Erstmals werden damit die unvergleichlichen Gräuel der Wehrmacht in Belarus in vollem Ausmaß anerkannt und das menschliche Leid festgehalten, zugleich der Weg geebnet für so etwas wie einen Neuanfang, für eine Zukunft. Ein Buch, das vor dem Hintergrund aktueller Kriege und antidemokratischer Entwicklungen erschreckend aktuell ist und einen »blinden Fleck« der deutschen Geschichte beleuchtet.

»Eines Tages fiel mir das Buch ›Feuerdörfer‹ in die Hand. Eine solche Erschütterung hatte ich nur einmal bei der Lektüre von Dostojewski erlebt. Die Erzählung setzt sich zusammen aus Stimmen des Lebens, aus dem, was ich in meiner Kindheit gehört habe, was heute auf der Straße gesagt wird, zu Hause, im Café, im Bus. Ales Adamowitsch wurde mein Lehrer …« SWETLANA ALEXIJEWITSCH, TRÄGERIN DES LITERATURNOBELPREISES

Mit einem Vorwort von Irina Scherbakowa und einem Nachwort von Nina Weller

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.11.2024
  • Autor/Autorin: Ales Adamowitsch,Janka Bryl,Uladsimir Kalesnik
  • Übersetzung: Thomas Weiler (aus dem Belarussischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 227/151/41 mm
  • Seitenanzahl: 587
  • ISBN: 9783351039974
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Der essenzielle Band über ein vernachlässigtes Kapitel deutscher Geschichte
  • Mit dokumentarischen Fotos derjenigen, die hier ihre Geschichte erzählen
  • Erschreckend aktuell, während sich das Ende des Zweiten Weltkriegs 2025 zum 80. Mal jährt
Pressestimmen
»Die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung, für die Thomas Weiler mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, war seit Jahrzehnten überfällig.«
Gerhard Henschel, konkret, 25. Juli 2025
»eine stille Sensation«
Felix Ackermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. März 2025
»Ein Buch, das verstört und nicht loslässt.«
Ingo Petz, TraLaLit, 14. März 2025
»Die erschütternden Augenzeugenberichte vermitteln eindringlich die Ereignisse [...] Damit ist das Buch ein eindrückliches Zeugnis der barbarischen Verbrechen der deutschen Besatzungsmacht in Belarus.«
Natalija Zenger, Forum RGOW, 27. Februar 2025
»ein bedeutendes historisches Dokument und ein Schlüsseltext, der in einer Reihe mit Solschenizyns ›Archipel Gulag‹ [...] oder ›Das Blockadebuch‹ von Granin und Adamowitsch steht.«
der Standard, 22. Februar 2025
»Ein erschütterndes und verstörendes Dokument zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Osteuropa.«
Deutschlandfunk, 3. Februar 2025
Herstellerinformationen
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10969 Berlin
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