Etablierte und Außenseiter

Angebot€14,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Di, 27.10. – Mi, 28.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Taschenbuch
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Die kleine Vorortsiedlung in den Midlands, von den Autoren »Winston Parva« genannt, ähnelt mit ihren rund 5000 Einwohnern unzähligen anderen Gemeinden in England. Es ist eine der typischen Arbeitersiedlungen der europäischen Industriereviere, in denen die traditionellen, die »dörflichen« Sozialstrukturen überlebten: enge Nachbarschaft, soziale Kontrolle und gegenseitige Solidarität. Die scheinbare Harmonie wird erst Ende der dreißiger Jahre zerstört, als jenseits der Bahnlinie ein neuer Ortsteil aus dem Boden gestampft wird. Die neuen Häuser beziehen vor allem Arbeiter aus anderen Regionen Englands und später Evakuierte aus dem zerbombten London. Obwohl ihre Bewohner in den gleichen Betrieben arbeiten, wachsen die beiden Ortsteile nicht zusammen. Die Neusiedler bleiben stets die Außenseiter, stigmatisiert und fremd. Unter den alten Bewohnern gelten sie als unsozial, kriminell, triebhaft. Hier nun setzt die Untersuchung ein.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 25.02.1993
  • Autor/Autorin: Norbert Elias,John L. Scotson
  • Übersetzung: Michael Schröter (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 11
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/107/19 mm
  • Seitenanzahl: 315
  • ISBN: 9783518383827
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Norbert Elias

Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen

€15,00

80 Prozent der Deutschen möchten im eigenen Bett sterben, aber 80 Prozent der Deutschen sterben in Institutionen. Früher schied man im Kreise der Familie aus dem Leben, heute ist man dabei allein. Hygienisch, aber einsam – das ist die traurige Realität des Sterbens in unseren Tagen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Norbert Elias in seinem berühmten Essay, der auf die moderne Gesellschaft aus der Perspektive ihres Umgangs mit Sterblichkeit und Tod blickt.

Elias schildert, wie und warum der Tod allmählich hinter die Kulissen der alltäglichen Lebensvollzüge verbannt wurde und die Menschen sich von ihrer eigenen Sterblichkeit entfremdet haben. Die Gesunden wollen nichts davon wissen, weshalb sie die Gebrechlichen früh aus der Gemeinschaft der Lebenden ausschließen. Und »wenn ein Mensch im Sterben fühlen muß, daß er [...] kaum noch Bedeutung für die umgebenen Menschen besitzt, dann ist er wirklich einsam«.

Welches Licht auf eine Gesellschaft fällt, die solche Einsamkeit zulässt, und was man dagegen tun könnte, erkundet Didier Eribon in seinem Nachwort zu diesem meisterlichen Text, der in den Jahrzehnten seit der Niederschrift nichts von seiner Relevanz und Schönheit verloren hat.

Zum Buch
1 / 6