Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 2502)

Ein säkulares Zeitalter

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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Was heißt es, dass wir heute in einem säkularen Zeitalter leben? Was ist geschehen zwischen 1500 – als Gott noch seinen festen Platz im naturwissenschaftlichen Kosmos, im gesellschaftlichen Gefüge und im Alltag der Menschen hatte – und heute? In Ein säkulares Zeitalter zeichnet Charles Taylor die Entwicklung des religiösen Bewusstseins in der Moderne auf beeindruckende Weise nach. Ein wahrhaft monumentales Buch, ein klassisches Opus magnum.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.05.2026
  • Autor/Autorin: Charles Taylor
  • Übersetzung: Joachim Schulte (aus dem Englischen)
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 2502
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/106/46 mm
  • Seitenanzahl: 1299
  • ISBN: 9783518301029
Pressestimmen
»Taylors große Erzählung ist wie eine Abenteuergeschichte des Denkens.«
Süddeutsche Zeitung, 17. April 2026
»Taylor hat ein monumentales Kompendium vorgelegt, das vieles versammelt, was die reiche Forschungsliteratur der vergangenen Jahrzehnte zusammengetragen hat. Wer wissen möchte, wie abgründig das Problem der Säkularisierung gerade deshalb ist, weil es auch aus einem Zuviel an Religion entstehen kann, der greife nach diesem Buch. Er wird viel Wissenswertes darin finden.«
Volker Gerhardt, DIE WELT, 14. November 2009
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Mit Kosmische Verbindungen setzt Charles Taylor seine Erkundung der romantischen und postromantischen Reaktionen auf die Entzauberung der Welt fort. Standen in seinem sprachphilosophischen Hauptwerk Das sprachbegabte Tier die Philosophen der Romantik im Vordergrund, haben hier nun die Dichter das Wort. In fesselnder Prosa zeigt Taylor, wie sie mit poetischen Mitteln versuchten, die Enttäuschung über den Verlust der metaphysischen Gewissheiten zu überwinden und sich an einen neuen Sinn des Lebens heranzutasten.

Die Poesie liefert dabei mehr und anderes als bloß angenehmer zu lesende Äquivalente von »Theorien«: Sie macht die Erfahrung des Verbundenseins auf einzigartige Weise zu ihrem Thema. Die Kraft der Poesie ist daher eine andere als die von Argumenten, aber nicht weniger stark. Nicht immer leicht zu fassen, und doch bewegend, ja geradezu offensichtlich wahr sind ihre Einsichten. Taylors meisterhafte Studie führt uns von Hölderlin und Novalis, Keats und Shelley zu Hopkins, Rilke, Baudelaire und Mallarmé – und weiter zu T. S. Eliot, Czesław Miłosz und anderen. Denn auch in den nachromantischen Dichter-Generationen und eigentlich bis heute wird die Suche nach einer anderen Ausrichtung auf das Leben fortgeführt. Ein herrliches Buch über und vor allem voller Poesie!

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