Ein Mann der Kunst

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Inhaltsangabe
Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet, so heiter, komisch und wahr, wie es selten zu lesen ist. KD Pratz ist ein Künstler der alten Schule, der sich jeglicher Vereinnahmung durch den Kunstbetrieb verweigert hat. Seine Bilder werden hoch gehandelt, er ist weltberühmt, hat sich aber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Mit der Welt, verlogen wie sie ist, will er nichts zu tun haben, der eigene Nachruhm aber liegt ihm am Herzen, und so sagt er zu, den Förderverein eines Museums zu empfangen, der den geplanten Neubau ausschließlich seinen Werken widmen will. Die Mitglieder des Museums-Fördervereins sind nicht alle einer Meinung über die Bedeutung von KD Pratz, fühlen sich aber hoch geehrt, als ihnen ein exklusives Treffen mit dem Maler und ein Besuch auf seiner fast schon legendären Burg am Rhein in Aussicht gestellt wird – und tatsächlich stattfindet. Wie die Kunstfreunde bei dieser Begegnung mit ihrem Idol nach und nach die Contenance verlieren, als der Meister ihnen die Unvollkommenheit der Welt und ihre eigene um die Ohren haut, dabei subtil die eigene Größe inszeniert, den Kunstbetrieb niedermacht und gleichzeitig behauptet – davon erzählt Kristof Magnusson mit großer Meisterschaft und leuchtet die Untiefen unseres Kulturbetriebs aus.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.08.2020
  • Autor/Autorin: Kristof Magnusson
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: Kunstmann, A
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/140/23 mm
  • Seitenanzahl: 240
  • ISBN: 9783956143823
Darum lohnt sich dieses Buch

Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet, so heiter, komisch und wahr, wie es selten zu lesen ist.

Pressestimmen
»Eine herrliche Schnurre aus dem Kulturbetrieb (…) die Dialoge sitzen passgenau. Und die Dynamik, die sich aus der Begegnung mit dem Großkünstler ergibt, führt zu urkomischen Szenen.«
Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger
»Es ist ja fast schon ein Klischee: das Bild vom grummeligen alten Mann, dem verschrobenen Künstler, der sich vom Menschen distanziert und sich letztlich doch erweichen lässt. Ganz und gar nicht abgedroschen klingt das jedoch, wenn Kristof Magnusson es entwirft.«
Janka Burtzlaff, Kulturnews
»Was macht Kunst mit den Menschen? Und was machen Menschen mit der Kunst?«
Frauke Siebels, mdr Kultur
»Unglaublich treffend und sehr ironisch erzählt.«
Ulrich Sonnenschein, hr2 Kultur
»Magnusson mischt reale Personen, Fakten und präzise konzipierte Fiktionen zu einem süffig-aromatischen Cocktail, durchzogen von köstlichen Dialogen.«
Christa Sigg, Rhein-Zeitung
»Magnusson hat eine Geschichte voller Humor, treffender Wortspiele, pointierter Dialoge und gelegentlich auch ein wenig Irrwitz erfunden. Auf diese Weise ist ein ebenso seltener wie gelungener und verspielter Unterhaltungsroman entstanden.«
Dietmar Jacobsen, literaturkritik.de
»Wie der schwierige Malerfürst die Ansichten der Förder*innen erschüttert, wie sich das Bildungsbürgertum teilweise selbst demaskiert – hier lässt es sich mit großer Lust und Laune geschildert beobachten. Als Persiflage auf den Künstlerroman und das Bildungsbürgertum funktioniert 'Ein Mann der Kunst' ganz hervorragend.«
Marius Müller, buch-haltung.com
»In 'Ein Mann der Kunst' setzt sich der Berliner Schriftsteller Kristof Magnusson mit der Kunst und ihrem Markt, den sogenannten Kunstliebhabern und den eigenwilligen Künstlern auf köstliche Weise auseinander.«
Ditta Rudle. tanzschrift.at
»Hier bekommen die Kunst und ihr Personal den Roman, den sie verdienen.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt
»'Ein Mann der Kunst' ist eine kurzweilige und bitterböse Satire auf den Kunstbetrieb, eitle Künstler und das Bildungsbürgertum, das sich gerne im Glanz der feinen Künste suhlt und sonnt. Absurd, humorvoll und entlarvend.«
Barbara Geschwinde, WDR5 Bücher
»Kristof Magnussons dialogstarker, pointierter Roman setzt ein als Satire auf den Kunstbetrieb. (...) Am Ende läuft die gewitzte Geschichte zur Hochform auf und bringt die Pratz'schen Bilder bis ins ferne New York.«
Rainer Moritz, chrismon
»Eine gelungene, humorvolle Kritik unserer Gesellschaft, der Privilegierten und der Kulturbranche, dieser Roman hat mir wirklich viel Spaß gemacht. (...) Endlich mal wieder ein kluger Roman zum 'Weglesen'!«
Karla Paul @buchkolumne
Herstellerinformationen
Verlag Antje Kunstmann GmbH
Zweigstraße 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de
Tel: 089-12 11 93-0

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