Egal wohin, Baby

Mikroromane
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Inhaltsangabe

Hier macht einer sein Leben in Schnappschüssen sichtbar, überfliegt dabei erzählend Kontinente und Zeiten und bringt die Flüchtigkeit des Augenblicks manchmal ironisch, aber immer mit Leidenschaft und virtuos zur Sprache.
In Erinnerung an das klassische Foto-
album, in dem unter oft unscharfen Bildern die Abenteuer des Augenblicks in Stichworten dokumentiert wurden, erzählt Christoph Ransmayr siebzig zu Mikro-
romanen kondensierte Geschichten zu siebzig seiner Fotografien in Schwarz-Weiß. Jedes Foto eine optische Notiz, geschuldet der Zufälligkeit der Anwesenheit und im Vorübergehen aufgezeichnet mit einem Smartphone oder einer Digitalkamera. Jeder Text zum Bild wird zu einem in sich geschlossenen, ausgefeilten Stück Prosa: zu einem Mikroroman. Denn von Expeditionen in die Augenblicke der Wirklichkeit und in die Grenzenlosigkeit der Phantasie kann auch in wenigen Zeilen erzählt werden – zumal, wenn es mit der Beobachtungsgabe und der Formulierungskunst des welterfahrenen Christoph Ransmayr geschieht.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.11.2024
  • Autor/Autorin: Christoph Ransmayr
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 4. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 219/130/23 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783103976618
Darum lohnt sich dieses Buch

Denis Scheck, Druckfrisch

Pressestimmen
»Wer reist, sieht die Welt mit anderen Augen. Christoph Ransmayrs Buch [...] ist der beste Beweis dafür.«
ORF, 26. Mai 2025
»Ein grandioser Schreiber und ein bemerkenswerter Schriftsteller.«
Peter Grubmüller, Oberösterreichische Nachrichten, 22. Mai 2025
»Jeder, der es liest, weiß danach, was Politik bewirken kann.«
Jochen Busse, DIE ZEIT - Was wir lesen-Newsletter, 20. März 2025
»[...] weil ich [...] nirgendwann glücklicher bin, als wenn ich ein neues Buch von Christoph Ransmayr lese.«
Denis Scheck, WDR Buchtipp, 26. Januar 2025
»[...] stellen die Mikroromane gern auch das Schöne und das Wunderschöne der Welt in einen Gegensatz zur Frage, wie direkt daneben Leid und Tod existieren kann.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Januar 2025
»In jedem Anlass von scheinbar größter Gleichgültigkeit kann ein kleiner Roman stecken. Deshalb folgt man diesem Reisenden, egal wohin es geht.«
Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 21. Januar 2025
»Christoph Ransmayr ist [dem österreichischen] dritten Nobelpreis wahrscheinlich näher als jeder andere.«
Heinz Sichrovsky, ORF III - erLesen, 14. Januar 2025
»Das ist so ein Buch, das uns daran erinnert, was für eine unglaubliche Fähigkeit Literatur [...] besitzt.«
Denis Scheck, WDR3 – Mosaik, 6. Januar 2025
»[...] Homer unserer Tage, der das Überlieferte und Ungesicherte ins Heute schmuggelt.«
Frank Dietschreit, Rheinische Post, 6. Januar 2025
»anrührend [...] doch Christoph Ransmayrs Texte kennen kein Pathos [...]. Die Emphase lauert zwischen den Zeilen. [...] vermutlich ist der Nomade im Dichter noch nie so deutlich hervorgetreten wie in seiner jüngsten Veröffentlichung [...].«
Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 18. Dezember 2024
»Wann immer ich gefragt werde, wem ich den Literaturnobelpreis wünsche, dann sage ich: Christoph Ransmayr.«
Denis Scheck, ARD/Druckfrisch, 15. Dezember 2024
»[...] so dicht und zwingend, wie wir es von diesem großen Welt- und Wortreisenden gewohnt sind.«
Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 9. Dezember 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Weitere Bücher von Christoph Ransmayr

Als ich noch unsterblich war

€15,00

Wer in den zwölf weißen Bänden von Christoph Ransmayrs »Spielformen des Erzählens« nach dem klassischen Ton großer Erzählungen sucht, wird jene 13 Geschichten entdecken, die nun erstmals in einem Band versammelt sind. Die Entdeckungsreise führt von Irland in den Transhimalaya, aus dem oberösterreichischen Bergland zu den Bürgerkriegsschauplätzen Sri Lankas oder in die Sahara, in den Frieden afrikanischer Nebelwälder und ins Südchinesische Meer.

Das Leben selbst bestimmt den verführerischen Rhythmus der Erzählungen, das Entstehen und die Vergänglichkeit, den Aufbruch in die Welt und die Heimkehr ins Vertraute. In Christoph Ransmayrs Worten, durch seinen scharfen Blick, verwandelt sich die Welt in eine, die farbenprächtiger, detailreicher und ein wenig größer zu sein scheint, als wir sie kennen.


Inhaltsverzeichnis »Als ich noch unsterblich war«:

Vorwort 12a

1 Als ich noch unsterblich war

2 Am See von Phoksundo

3 Der Sänger

4 Last Picture Show

5 Strahlender Untergang

6 Floßfahrt

7 Sarah Rotblatt, Schönheitskönigin

8 Mädchen im gelben Kleid

9 Arznei gegen die Sterblichkeit

10 Die dritte Luft

11 Die Verbeugung des Riesen

12 An der Bahre eines freien Mannes

13 Damen & Herren unter Wasser

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