Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 764)

Die Wurzeln der Referenz

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Inhaltsangabe

W. V. O. Quine, einer der einflußreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, diskutiert in diesem Buch die Grundlagen des Welt- und Sprachverstehens, indem er eine Theorie der Wahrnehmung und des Lernens entwirft. Diese Theorie wendet Quine auf das kindliche Lernen von Sprache durch Beobachtung, Hinweis, Zustimmung und Ablehnung an. In einem weiteren Schritt untersucht Quine dann das Bezugnehmen auf Gegenstände und Abstrakta wie Eigenschaften, Mengen und Zahlen als Teil der kognitiven Sprache. Das Universalienproblem wird in einer faszinierenden Doppelperspektive zwischen Umgangssprache und Logik aufgerollt. Mit Die Wurzeln der Referenz wird ein Standardwerk der analytischen Sprachphilosophie wieder aufgelegt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 31.01.1989
  • Autor/Autorin: Willard Van Orman Quine
  • Übersetzung: Hermann Vetter (aus dem Englischen)
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 764
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/13 mm
  • Seitenanzahl: 204
  • ISBN: 9783518283646
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Quine vermag uns zu überraschen. Nicht nur, weil er die sonst vielfach trocken wirkenden Probleme von Sprachphilosophie und philosophischer Logik mit anschaulichen Formulierungen, treffenden Beispielen und verblüffenden Bildern lebendig zu machen versteht, sondern weil er überdies imstande ist, längst gesichert und abgetan geglaubten Themen neue Fragen und vor allem unvorhergesehene Antworten abzugewinnen. Neben Erörterungen technischlogischer Begründungsfragen, bei denen Quines mustergültige Klarheit und sein Verzicht auf einschüchterndes Brimborium erfrischend zu unvermuteten Einsichten verhelfen, finden sich in diesen Abhandlungen Auseinandersetzungen mit der Geschichte der Philosophie, namentlich des Empirismus, sowie kritische Darstellungen der Gedankenwelt Russells, Austins, Smarts, Goodmans, Gödels und Lewis Carrolls. Gleichsam nebenbei, doch nie als Nebensache, werden prinzipielle Probleme behandelt, etwa die Kontextabhängigkeit philosophischer Fragestellungen, und es werden ausgefallene Aspekte allgemeiner Begriffe deutlich gemacht, etwa die Rolle von Metaphern bei der Entwicklung wissenschaftlich fruchtbarer Ideen.

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