Die unglaubliche Reise der Pflanzen

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Inhaltsangabe

Von wegen unbeweglich! Pflanzen sind die großen Reisenden auf unserer Welt.

Sie machen den Blauen Planeten zur grünen Insel im Weltall. Die faszinierende, verblüffende Geschichte der größten Gruppe von »Lebewesen«, die wir als solche gar nicht wahrnehmen und (noch) nicht hinreichend wertschätzen. Am weitesten verbreitet auf unserem Planeten sind nicht Menschen, sondern Pflanzen, deren Intelligenz uns das Leben und Überleben überhaupt ermöglicht.
Sie verwandeln Wüsten in blühende Kontinente, sie breiten sich auch in den entlegensten Gegenden der Welt aus, ihr Lebenswille ist unbezwinglich. Sie sind der Inbegriff natürlicher Schönheit und empfindungsfähiger als Tiere. Pflanzen tauschen sich untereinander aus, sie kommunizieren und sind soziale Wesen. Die eigentlichen Pioniere der Erde sind die Pflanzen. Sie sind Flüchtlinge, Heimkehrer, Kämpfer, Einsiedler und Zeitreisende, und das ohne sich erkennbar zu bewegen. Mühelos verbreiten sich Pflanzen über alle Kontinente hinweg und machen seit fast 500 Millionen Jahren unseren Planeten zu einer fruchtbaren Erde.
Zahlreiche Aquarelle veranschaulichen die Schilderungen von Stefano Mancuso. Welche unglaublichen Leistungen Pflanzen, ohne die wir nicht überleben könnten, täglich vollbringen, führt der italienische Bestsellerautor eindringlich vor Augen. Denn wir wissen kaum etwas über die Pflanzen, und was wir wissen, ist falsch. Ein wunderbar gestaltetes Buch, das uns inmitten des Klimawandels auf die unerreichte Schönheit der Natur wieder und wieder achten lässt und mit ihr – und ihren Pflanzen – versöhnt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.03.2023
  • Autor/Autorin: Stefano Mancuso
  • Übersetzung: Andreas Thomsen (aus dem Italienischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Druckaufl., 2024
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 152
  • ISBN: 9783608986983
Darum lohnt sich dieses Buch

Für Leserinnen und Leser von Josef H. Reichholf und Rachel Carson

Pressestimmen
»Ein faszinierendes Sachbuch, dessen verzaubernde Illustrationen von Grisha Fisher die Texte ergänzen. Ein Buch für alle, die Lust haben, einigen Pflanzen durch ihre Reise durch die Welt zu folgen.«
Jens Haentzschel, mdr, 20. Dezember 2021
»Dem italienischen Professor für Pflanzenkunde gelingt es nämlich, die Verbreitung von Fichte, Kokosnuss und Co. auf der Welt als Drama oder Liebesgeschichte, als Krimi oder historische Anekdote zu erzählen.« Katharina Stegelmann, Der Spiegel, 16. Dezember 2020«
Katharina Stegelmann, SPIEGEL, 16. Dezember 2020
»Schmerzen, Empfindungen, Sinneswahrnehmungen – wenn man darüber bei Pflanzen spricht, ist das vor allem ein Verdienst des italienischen Botanikers Stefano Mancuso. […] In diesem schmalen Bändchen ist jede Seite eine Fundgrube für Fragen-Finder von Quizzsendungen. Und die eleganten Aquarelle von Grisha Fisher machen auch den Augen Freude.« Jürgen Nakott, Bild der Wissenschaft, Oktober 2020«
Jürgen Nakott, Bild der Wissenschaft, 1. Oktober 2020
»Eine Entdeckungsreise der besonderen Art und ein wunderbarer Augenöffner.« Hans Durrer, Bücher und Bilder, 11. August 2020«
Hans Durrer, Bücher & Bilder, 11. August 2020
»Ein Sachbuch, das Spaß macht!« Sabine Ibing, Literaturblog Sabine Ibing, 28. Juli 2020«
Sabine Ibing, Literaturblog Sabine Ibing, 28. Juli 2020
»Lehrreich und unterhaltsam, dazu wunderschön illustriert mit Aquarellen von Grisha Fisher – ein Buch, das auch von Nichtbotanikern beachtet werden sollte.«
Der Spiegel, 25. Juli 2020, SPIEGEL, 25. Juli 2020
»Stefano Mancuso, Professor für Pflanzenkunde und international anerkannter Pflanzenforscher, führt in diesem wunderbar gestalteten Buch eindringlich vor Augen, welche unglaublichen Leistungen Pflanzen, ohne die wir nicht überlegen könnten, täglich vollbringen.«
natur & heilen, 05/2020, natur & heilen, 1. Mai 2020
»Das Buch ist spannend, kurzweilig und lehrsam zugleich. Zumal Mancuso seine Pflanzengeschichten mit denen von Menschen oder Orten und seinen eigenen Erlebnissen verwebt. Beispielsweise wenn er berichtet, wie er in Japan in einem Cafe unerwartet von einem Einheimischen angesprochen wurde, der ihn später zu den Hibaku führte und ihm zeigte, wie die Japaner diese Pflanzen ehren.«
Katja Maria Engel, Spektrum der Wissenschaft, 28. März 2020
»Im Grunde hat man Lust, jede einzelne von Mancusos Pflanzengeschichten gleich weiterzuerzählen […]. Schön, klug und eloquent – für diese Eigenschaften würde mancher sein letztes Hemd geben.«
Jürgen Reuß, Badische Zeitung, 18. März 2020
»Das Buch ist ein Loblied auf das grüne Leben, das nicht nur weit mehr wahrnehmen und kommunizieren kann, als ihm bislang zugetraut wurde, sondern es trotz seiner sesshaften Lebensweise auch geschafft hat, noch bis in den entferntesten Winkel der Erde vozudringen.« Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 03.03.2020«
Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 3. März 2020
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Die Intelligenz der Pflanzen

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Ohne die Pflanzen, die uns mit Nahrung, Energie und Sauerstoff versorgen, könnten wir Menschen auf der Erde nicht einmal Wochen überleben. Merkwürdig eigentlich, dass sie trotzdem lange als Lebewesen niederer Ordnung galten, knapp oberhalb der unbelebten Welt. Erst seit kurzem erkennt die Forschung, was schon Darwin vermutete: dass Pflanzen trotz ihrer (scheinbaren) Unbeweglichkeit über stupende Fähigkeiten verfügen, ja über Intelligenz. Denn außer den fünf Sinnen des Menschen besitzen sie noch mindestens 15 weitere, mit denen sie nicht nur elektromagnetische Felder erspüren und die Schwerkraft berechnen, sondern zahlreiche chemische Stoffe ihrer Umwelt analysieren können. Mit Duftstoffen warnen sie sich vor Fressfeinden oder locken Tiere an, die sie davon befreien; über die Wurzeln bilden sie riesige Netzwerke, in denen Informationen über den Zustand der Umwelt zirkulieren. Ohne Organe können sie so über eine Form von Schwarmintelligenz Strategien entwickeln, die ihr Überleben sichern. Von wegen »vegetieren«! Ein besseres Verständnis der Intelligenz der Pflanzen könnte uns lehren, auf Pestizide zu verzichten, ja bessere Computer und Netzwerke zu entwickeln, meint der renommierte Pflanzenforscher Stefano Mancuso, der uns in diesem Buch anschaulich und voller Leidenschaft eine unbekannte Welt eröffnet.
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